Forschungsdatenmanagement praktikabel gestalten

Workshop am 20.-21. August 2019, Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung, Marburg

Seit 2017 führen wir das Projekt „Strategische Weiterentwicklung des Forschungsdatenmanagements am Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung“ durch, welches durch das BMBF-Programm „Erforschung des Managements von Forschungsdaten“ gefördert wird.

Wir haben in den letzten zwei Jahren den Bedarf hinsichtlich des Forschungsdatenmanagements (FDM) im Haus erfasst, laufende Forschungsvorhaben und Projektentwicklungen exemplarisch in Fragen des FDM unterstützt und einen Maßnahmenkatalog erarbeitet, mit dem wir das FDM nachhaltig im Haus verankern wollen. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter: https://www.herder-institut.de/go/4k-2e8f70.

Am 20./21. August 2019 wollen wir in einem Workshop unsere Erkenntnisse mit der Fachcommunity teilen. Ähnlich wie vermutlich viele Andere standen und stehen wir vor der Frage, wie wir an einem geisteswissenschaftlichen, vorrangig qualitativ arbeitenden Institut ein sinnvolles Forschungsdatenmanagement einführen können und die Entwicklung einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur nutzen und mitgestalten können. Während in manchen Disziplinen die Standardisierung weiter vorangeschritten scheint, mangelt es beispielsweise in der Geschichte und Kunstgeschichte weitgehend an FDM-Standards und eingespielten Workflows.

Wir möchten unsere Projektergebnisse gern mit Ihnen diskutieren und von Ihnen erfahren, wo Sie bzw. Ihre Institutionen und Projekte im Bereich des FDM stehen und wie wir ggf. voneinander lernen und miteinander aktiv werden können. Unsere Leitfragen für den Workshop sind:

  • Welche Maßnahmen zur Verbesserung des (institutionellen) FDM haben Sie bereits ergriffen?
  • Welche Maßnahmen haben sich als gut umsetzbar erwiesen?
  • Wie können infrastrukturelle Angebote so gestaltet werden, dass sie von Forschenden gut angenommen werden?