Aktuelle Forschungen zur jiddischen und jüdischen Literatur

Der interdisziplinäre Workshop vereint Vorträge, die sich mit jiddischsprachigen Texten beziehungsweise Literatur aus der Feder jüdischer Autoren beschäftigt. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Holocaustliteratur. Ziel der Veranstaltung ist es, aktuelle Forschungen mit ganz unterschiedlichen Blickwinkeln auf den Gegenstand zu diskutieren. Die Bandbreite reicht von judaistischen über germanistische, slawistische sowie historischen Ansätze hin zu einem abschließenden Vortrag, der aus informationswissenschaftlicher Sicht Nutzungsszenarien für geographisch-bibliographische Suchportale thematisiert.

  • Goda Volbikaite (Kaunas): Kaunas – eine jiddische Literaturinsel (1918-1941)
  • Annalena Schmidt (Marburg/Gießen): Literatur als Quelle zur Erforschung der Verwaltung des Holocaust
  • Elisa-Maria Hiemer (Gießen/Marburg): Mitteleuropa als Raum jüdischer Selbstverortung: Deutsche, polnische und tschechische autobiographische Werke nach 1989
  • Frank Binder (Gießen): Geographisch-bibliographische Suchportale – Überlegungen zu Use Cases und Dialoggestaltung

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