Hundert Jahre Estland

Mitschnitt der Lesung

Plakat zur Lesung "100 Jahre Estland"
Plakat zur Lesung "Hundert Jahre Estland"

2018/03/20

Als Gründungstag der Republik Estland gilt der 24. Februar 1918, der auch der Nationalfeiertag Estlands ist. Zentrales historisches Dokument ist das „Manifest an alle Völker Estlands“, in dem es heißt: „Estland wird in seinen historischen und ethnographischen Grenzen von heute an zu einer unabhängigen demokratischen Republik erklärt.“ Das Manifest steht für die nationale Selbstbestimmung des Mehrheitsvolkes der Esten sowie für die Freiheit und Unabhängigkeit Estlands.

Wie oft im östlichen Mitteleuropa wirkte der Erste Weltkrieg auch im Baltikum wie ein Ferment: Ideen und Bewegungen, die lange vor 1914 aufkamen, erfuhren eine solche Dynamik, dass binnen weniger Jahre möglich wurde, was sonst noch eine längere Entwicklung erfordert hätt: in diesem Falle die Staatsgründung der Esten (und auch die der Letten und der Litauer).

Nach einer knappen historischen Übersicht zitierte Dorothee M. Goeze aus Erinnerungen, die das Ereignis von 1918 in Estland und seine Folgen illustrieren und reflektieren.

Lesung "Hundert Jahre Estland" im Herder-Institut
Lesung mit Dorothee M. Goeze "Hundert Jahre Estland"
Lesung "Hundert Jahre Estland" im Herder-Institut
Gäste der Lesung "Hundert Jahre Estland"