Briefe zur baltischen Kulturgeschichte im 18. Jahrhundert. Zum 300. Geburtstag des Historikers Friedrich Konrad Gadebusch

Mitschnitt der Lesung

Foto: Rathausplatz in Dorpat, vor 1918, Inv.-Nr. 299387; Brief: Brief aus der Sammlung Gadebusch, Signatur: DSHI_570_GGA_1171_II_143
Flyer zur Lesung

2019/01/29

Friedrich Konrad Gadebusch, 1719 auf Rügen geboren, genoss eine akademische Ausbildung in den Fächern Jura, Geschichte und Philosophie an den Universitäten Greifswald und Königsberg. Ein für das 18. Jahrhundert fast geläufiger Weg führte ihn als Hauslehrer nach Livland. Als Jurist war er hauptsächlich in Dorpat, heute Tartu tätig. Er war ein „außerordentlich fleißiger und sorgfältiger Sammler von Archivmaterial zur livländischen Geschichte, vor allem zur Rechtsgeschichte, Genealogie, Personenkunde, Bibliographie und zur Geschichte Dorpats“, wie es im „Deutschbaltischen Biographischen Lexikon“ heißt. Neben gedruckten Werken und handschriftlich hinterlassenen Papieren (heute im Lettischen Historischen Staatsarchiv Riga) zeugt von den umfassenden Bestrebungen Gadebuschs, die Historiographie und allgemeine Kenntnis der baltischen Region zu fördern, seine mit knapp 1500 Schriftstücken umfangreiche Briefsammlung. Aus dieser Sammlung werden ausgewählte Briefe gelesen.

Einleitende Worte von Jan Lipinsky
Dorothee M. Goeze und Jan Lipinsky
Während der Lesung von Dorothee Goeze