Migration und Landschaftswandel. Veränderungen der Kulturlandschaft in Ostmitteleuropa im 19. und 20. Jahrhundert

Gemeinsame Konferenz des Collegium Carolinum – Forschungsstelle für die böhmischen Länder (München), des Herder-Instituts für historische Ostmitteleuropaforschung – Institut der Leibniz-Gemeinschaft (Marburg) und des Zentrums für Umweltgeschichte der Universität Tallinn in Kooperation mit der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien München-Regensburg und der European Society for Environmental History, 23.-24.5.2014, München

Die Tagung möchte den Einfluss von Migrationen auf Landschaftsveränderungen in Ostmitteleuropa in den Blick nehmen. Sie fragt danach, wie der Wandel der Kulturlandschaft gesteuert wurde und welche Deutungen damit verbunden waren. Landschaft wird nicht als etwas Gegebenes, sondern als sozial konstruiert und durch Herrschaftspraxis geprägt verstanden. Der Begriff der Migration wird im breiten Kontext verstanden und umfasst sowohl Zwangsmigrationen, Deportationen und staatlich angeordnete Umsiedlungen als auch Arbeitsmigrationen. Im Zentrum der Tagung werden Analysen zum Verhältnis von Migration und Landschaftswandel stehen, die entweder nach den Folgen von Migrationen für die Landschaft oder nach Migrationen infolge intendierter wie auch nicht intendierter Landschaftsveränderungen fragen und somit zur Erklärung heutiger Kulturlandschaften beitragen.

Ort: Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien, München

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