Im Objektiv des Feindes - Die deutschen Bildberichterstatter im besetzten Warschau 1939-1945

Während des Zweiten Weltkrieges kamen rund 700.000 Einwohner der Stadt Warschau ums Leben. Fast die gesamte jüdische Bevölkerung wurde ermordet. 1945 war Warschau eine nahezu menschenleere und zerstörte Stadt. Die gezeigten Fotografien entstammen der Wahrnehmung durch das "Objektiv des Feindes", nämlich jenes der Propaganda-Kompanien der Wehrmacht und der Waffen-SS.

Im Objektiv des Feindes - Die deutschen Bildberichterstatter im besetzten Warschau 1939-1945

Durch die Linse der deutschen Kriegsberichterstatter wird eine propagandistische Sichtweise auf die besetzte Stadt und ihre Bewohner gezeigt: der Septemberfeldzug, die Zerstörungen, die Repressionen gegen die Bevölkerung Warschaus, der Alltag in der besetzten Stadt und im Warschauer Ghetto bis zu dessen Vernichtung nach dem Ghetto-Aufstand (April-Mai 1943), schließlich der Warschauer Aufstand (August-Oktober 1944) und die totale Zerstörung der Stadt zwischen Oktober 1944 und Januar 1945.

Zum Gedenken an den 70. Jahrestag des deutschen Überfalls auf Polen wurde im Herder-Institut Marburg eine zweisprachige Wanderausstellung gezeigt, die bisher nur in Warschau, Berlin und Koblenz zu sehen war. Anlässlich der Ausstellungseröffnung fand ein wissenschaftliches Colloquium zum Thema statt.

Eine Ausstellung des Herder-Instituts in Marburg in Zusammenarbeit mit dem "Haus der Begegnungen mit der Geschichte" in Warschau, der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Warschau, dem Bundesarchiv in Koblenz und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz mit der Bildagentur bpk sowie dem Museum Europäischer Kulturen - Staatliche Museen zu Berlin im Rahmen des Föderalen Programms der Stiftung Preußischer Kulturbesitz.
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft der Stadtpräsidentin der Stadt Warschau und des Regierenden Bürgermeisters der Stadt Berlin.

» Flyer zur Ausstellung

Bilder zur Ausstellung

Termine dieser Ausstellung

01.08.2014 – 31.10.2014
Rathaus, Sylt/ OT Westerland
Veranstaltungsort: Gemeinde Sylt, Inselverwaltung - Rathaus, Andreas-Nielsen-Str. 1, 25980 Sylt/ Westerland
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8:00 bis 12:30 Uhr, Montag und Donnerstag 14:00 bis 17:00 Uhr
Informationen: Ausstellungseröffnung am 31.07.2014, 17:00 Uhr,
http://www.gemeinde-sylt.de/index.php/einweihung-der-mahntafel.html
07.04.2014 – 28.04.2014
Deutsch-Polnische Gesellschaft Hannover in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule, Hannover
20.06.2013 – 30.08.2013
Hessische Landeszentrale für politische Bildung, Wiesbaden
28.09.2012 – 25.11.2012
Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände, Nürnberg
17.07.2012 – 12.09.2012
Dokumentationszentrum, Prora
11.04.2012 – 11.05.2012
Landtag Rheinland-Pfalz in Zusammenarbeit mit dem Institut für Europäische Geschichte, Mainz
15.02.2012 – 26.03.2012
Mahnmal St. Nikolai, Hamburg
12.01.2012 – 02.02.2012
Martin-Opitz-Bibliothek, Herne
02.11.2011 – 20.12.2011
Technische Universität Dortmund, Bereichsbibliothek Geistes- und Sozialwissenschaften, Dortmund
18.05.2011 – 18.06.2011
Kornhausforum, Bern
22.10.2010 – 01.05.2011
Dokumentation Obersalzberg, Berchtesgaden
03.09.2010 – 14.10.2010
Wiss. Zentrum der Poln. Akademie der Wissenschaften, Wien
18.06.2010 – 17.07.2010
Viadrina, Frankfurt (Oder)
20.04.2010 – 26.05.2010
Rathaus, Bautzen
09.02.2010 – 23.02.2010
Sächsischer Landtag, Dresden
05.10.2009 – 30.11.2009
Herder-Institut, Marburg