Auf beiden Seiten der Barrikade - Fotografie und Kriegsberichterstattung im Warschauer Aufstand 1944

Eine Ausstellung der Landeszentrale für politische Bildung in Hamburg, des Museums des Warschauer Aufstands in Warschau, der Universität Hamburg und Leica Fotografie International (LFI). Die Schirmherrschaft über die Ausstellung tragen der Botschafter der Republik Polen in Deutschland und der Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg.

Auf beiden Seiten der Barrikade - Fotografie und Kriegsberichterstattung im Warschauer Aufstand 1944
Plakat zur Ausstellung

Neben den polnischen Fotografien, von denen viele zum ersten Mal öffentlich gezeigt werden, beinhaltet die Ausstellung auch bisher nicht erforschte Biografien der beteiligten Fotografen. Ergänzt wird das Material durch Fotografien des Bildberichterstatters Eugeniusz Lokajski aus dem Bestand des Museums des Warschauer Aufstands sowie durch Beispiele aus den Sammlungen des Herder-Instituts.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Fotografien von polnischen und deutschen Kriegsberichterstattern, die während des Aufstands aufgenommen und in der zeitgenössischen Presse veröffentlicht wurden. Sie werden im Kontext der Zeitungsartikel in der jeweiligen Presse präsentiert, in der sie erschienen sind. Dabei werden die Hintergründe der Entstehung und des Gebrauchs dieser Fotografien kritisch beleuchtet.

Im letzten Teil der Ausstellung werden die Ergebnisse zweier Seminare der Universität Hamburg präsentiert, die sich mit der Rolle der Fotografie als historischer Quelle und ihrem heutigen Gebrauch in der Berichterstattung aus Krisengebieten beschäftigt haben.

Termine dieser Ausstellung

17.10.2016 – 28.02.2017
Herder-Institut, Marburg
Veranstaltungsort: Herder-Institut Marburg, Gisonenweg 5-7, 35037 Marburg
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 8:00 – 17:30 Uhr
Informationen: Ausstellungseröffnung am 17.10.2016, um 17:00 Uhr im Herder-Institut, Foyer der Bibliothek.
Im Anschluss: Podiumsdiskussion "Medialisierung und Musealisierung des Warschauer Aufstands", mit Keynote von Prof. Dr. Włodzimierz Borodziej (Warschau)