Auslandsdeutsche Bauern werden im Gebiet von Zamosc angesiedelt

Die Krakauer Zeitung titelt: "Ein Dorf erwacht zu neuem Leben. Auslandsdeutsche Bauern werden im Gebiet von Zamosc angesiedelt - Die Flurenzersplitterung beseitigt - Ein Wendepunkt im Leben", 4.1.1943

DAS GENERALGOUVERNEMENT

 Ein Dorf erwacht zu neuem Leben

Auslandsdeutsche Bauern werden im Gebiet von Zamosc angesiedelt - Die Flurenzersplitterung beseitigt - Ein Wendepunkt im Leben

Mitten in die Arbeit des Beauftragten des Reichskommissars für die Festigung deutschen Volkstums im Distrikt Lublin, SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Polizei Globocnik, führt der nachfolgende Aufsatz, der von der Ansiedlung heimgekehrter Deutscher im Gebiet der Kreishauptmannschaft Zamosc erzählt.

Zamosc, 3. Januar

Aus den entferntesten Dörfern des Ostens kamen vor nunmehr drei Jahren die deutschen Bauern und Handwerker, dem Ruf des Führers zur Rückkehr ins Mutterland folgend. Ein Zug voller Mühsale und Entbehrungen, ein Zug in Planwagen durch Eis und Schnee brachte die deutschen Menschen damals an die Demarkationslinie. Gar mancher wollte auf der Fahrt verzagen, er wurde von den anderen mitgerissen, mit der Aufmunterung, bald komme der Hügel, von dem man den Bug und drüben schon das wiedererstandene Reich sehen werde. Und eines Tages stand der große Treck auf diesem Hügel. Die Menschen weinten und lachten, denn mit einem Male sahen sie unten ein flaches überschneites Flußbett liegen, über das eine lange hölzerne Brücke führte. Tränen der Rührung liefen den härtesten Männern über die Wangen, sie warfen ihre Mützen hoch und jubelten laut in den kalten Wintertag hinaus. Nach der Prüfung ihrer Papiere kamen sie endlich zu der Brücke, und in langer Reihe polterten die schweren Fuhrwerke des großen Trecks darüber. Nie zuvor und auch nicht nachher trug diese Brücke soviel Glückseligkeit auf einmal. Strahlender Glanz in den Augen aller, auch des Mattesten von ihnen, denn sie waren nun alle von jeder Ungewißheit und Furcht befreit.

Seitdem ist schon einige Zeit vergangen, die Grenze des deutschen Machtbereiches, die damals der Bug gebildet, ist weit, weithin nach Osten verlegt worden durch die Tapferkeit des deutschen Soldaten. Die Volksdeutschen, die mit dem großen Treck gekommen waren, hatten inzwischen eine seelische Gesundung durchgemacht. Der Aufenthalt in ausschließlich deutscher Umgebung hat sie, die ihr Leben lang von Haß und Neid umgeben waren, nicht nur in ihrem Volkstum gestärkt, sondern sie auch von allen Angstgefühlen befreit, die sie in den fremden Ländern wegen der ständig drohenden Gefahren gelitten hatten. Nun fühlten sie sich geborgen, sie erholten sich rasch von den Strapazen und den Schrecknissen der letzten Jahre.

Als die deutsche Führung dem von den Bolschewisten geplanten großen Vernichtungslager gegen Europa zuvorgekommen und die deutschen Soldaten weit in den Osten erobernd eingedrungen waren, da zeichnete sich das Siedlungsgebiet des deutschen Raumes deutlich ab. So fanden die Männer des Reichkommissars für die Festigung deutschen Volkstums im Gebiet der Kreishauptmannschaft Zamosc viel wertvolles deutsches Blut und viele Deutschstämmige; weil auch der Boden in diesem Gebiet verhältnismäßig günstig ist, hat daher der Reichsführer SS diesen Raum für die Ansiedlung zahlreicher Volksdeutscher und deutschstämmiger aus der Binnenumsiedlung, sowie für kriegsversehrte Reichsdeutsche zur Siedlung freigegeben. Die Siedler werden in neue Dorfgemeinschaften zusammengefaßt, so daß eine Volksgruppe die Kenntnisse und Fähigkeiten der anderen ergänzen kann.

Bei dieser Ansiedlung geht es vor allem darum, die unmögliche Flurzersplitterung, die bisher durch fortwährende Realteilungen entstanden war, zu bereinigen. Die Bereinigung und Auflockerung des Dorfes wird dadurch herbeigeführt, daß man vier bis fünf frühere Kleinstbetriebe zu einem Siedlungshof zusammenfaßt. Denn bei zu kleinen und verteilt liegenden Ackerflächen ist eine ordentliche Bewirtschaftung nicht möglich und der Bauer könnte sich dann von seiner Ackerfläche wieder nicht ernähren. In jedem Gebiet bleibt aber auch ein Teil der Dörfer den Polen vorbehalten. Polnische Bauern, die ihre Kontingente gut abgeliefert und sich den deutschen Behörden gegenüber loyal verhalten haben, bekommen in diesen Dörfern größere Höfe, als sie sie bisher besaßen. Die Flurzersplitterung beleuchten am besten einige Zahlen. Im Distrikt Lublin haben 60 000 Betriebe unter zwei ha bestanden, 150 000 Betriebe von zwei bis fünf ha, 90 000 Betriebe von fünf bis zehn ha und nur 80 Betriebe über 50 ha. Mit solchen nicht lebensfähigen Kleinstbetrieben ist die Führung einer neuzeitlichen Agrarpolitik nicht möglich, deshalb mußte diese großzügige Siedlung durchgeführt werden. Die Zukunft wird lehren, daß diese Maßnahmen für das Land segensreich gewesen sind.

Scharf pfeift der Wind um die Wohnbaracken des Ansiedlerlagers. In den Räumen ist es aber behaglich warm an diesem Sonntagsnachmittag. Die Männer sitzen in Gruppen beisammen und plaudern über ihre Zukunft, die Frauen beschäftigen sich mit den kleinen Kindern, die größeren tollen umher, daß sie immer wieder von den Eltern zurechtgewiesen werden müssen. Plötzlich stürmen alle Kinder hinaus. Auf dem Hof sind eben von der Filmstelle der Abteilung Propaganda Lautsprecher aufgestellt worden, die erste Musikübertragung beginnt. Jubelnd tanzen und hüpfen die Kleinen um den Mast, auf dem der große Pilzlautsprecher steckt. Laut singen und schreien sie, so daß die Musik fast übertönt wird. Auch die Alten in der Baracke sind verstummt und lauschen den melodiösen Klängen. Ihre von freudiger Erwartung ohnehin leuchtenden Augen erstrahlen noch heller, und rhythmisch wiegen sie sich zu den Takten der einschmeichelnden Melodie. Der Jubel der Kinder ist nach einer Weile ausgelassenen Übermutes leiser geworden, die Alten fahren in ihrer Unterhaltung fort. Sie erzählen von ihrem Leben vor der Fahrt mit dem großen Treck in die neue Heimat. In dieser Baracke wohnen Wolgadeutsche Wechselvoll und hart war ihr Schicksal. Zur Zarenzeit lebten sie zufrieden unter sich und bestellten ihr Feld, ohne sich um andere Dinge zu kümmern, als die Kinder großzuziehen und ihr Volkstum zu pflegen. Dann kam die Revolution, die mit einem Schlage alles änderte. Bald mußten sie ihre Höfe verlassen und wurden als Arbeiter in Fabriken gesteckt. Hart war diese Arbeit und bedrückend für die freien deutschen Bauern, die früher in diesem Lande beispielgebende Arbeit geleistet hatten. Dann kam der Ruf des Führers, und freudig folgten sie ihm. Nach einem vorübergehenden Arbeitseinsatz im Reich sind sie nun in das Ansiedlerlager gekommen, um wieder, wie sie es gelernt, auf eigener Scholle zu arbeiten für ihre Kinder und für die Gemeinschaft.

Aus dem Lautsprecher ertönt jetzt die Stimme des Lagerführers, der die Männer in den Gemeinschaftsraum ruft, denn ein neuer Treck wird für den nächsten Tag zur Ansiedlung zusammengestellt. In dem großen Raum sitzen an einem Tisch Vertreter des Reichskommissars der Siedlerwirtschaftsgemeinschaft. Einzeln werden die Siedler aufgerufen. Sie treten zum Tisch und erhalten den Ansetzungsausweis und die Einkaufbüchlein der Gesellschaft, mit denen sie in der ersten Zeit, bevor die eigene Wirtschaft das zum Leben Notwendige liefert, in den Verkaufsstellen der Siedlerwirtschaftsgemeinschaft einkaufen können. Geduldig stehen die Männer im Raum und warten, bis sie an die Reihe kommen. Prächtige Typen sind unter ihnen. Nicht allein die Kleidung und die Mundart verraten es, auch in den Gesichtszügen haben sich die Eigenarten des Landes, aus dem sie kamen und dessen Lebensgewohnheiten eingeprägt. Allen gemeinsam aber ist der freie Blick und die aus den Augen leuchtende Freude über die kommende Arbeit auf dem eigenen Hof.

Der freie deutsche Bauer hat sich nicht wohlgefühlt in den Hallen eines großen Werkes, in dem er noch dazu zwangsweise arbeiten mußte. Die Sehnsucht nach der Arbeit im Freien, nach der Ruhe und nach dem eigenen Hof hatte zu tief gesessen. Nun geht diese Sehnsucht in Erfüllung, in wenigen Tagen wird er wiederum auf seinem Hof herumgehen, die Arbeit verrichten können, ein König in seinem wenn auch noch so kleinem Reich. Draußen heult ein kalter Sturm über die Felder und rüttelt an den Fensterläden, hier drinnen brennen aber die Herzen der Bauern heiß vor Freude und Erwartung. Morgen schon, in aller Herrgottsfrühe, fahren sie los mit Frau und Kind und können wieder schaffen und werken wie früher.

Am nächsten Morgen. Die Sonne ist noch nicht aufgegangen und schon stehen lange Reihen der Panjewagen im Lagerhof. Jeder Siedler, der seine Nummer bekommen hat, bringt sein Gepäck und seine Angehörigen auf den Wagen. Die Kinder sind noch ganz verschlafen, sie kuscheln sich auf dem Stroh an die Mutter und schlafen bald wieder ein. Ihnen ist die Bedeutung dieses Augenblicks noch nicht zum Bewußtsein gekommen. Umso mehr den Alten. Mit einer freudigen Geschäftigkeit gehen sie um den Wagen herum, sehen nach dem oder jenem und möchten am liebsten sofort losfahren, so ungeduldig sind sie schon. Doch das Verladen von Hunderten von Menschen geht nicht so schnell. Endlich ist es soweit. Das Zeichen ist gegeben, und der Treck setzt sich in Bewegung.

Sehen wir uns einmal das Dorf, in das die Ansiedler heute kommen, vorher an. Zu beiden Seiten der Landstraße liegen die Höfe weit auseinandergezogen vor uns. Noch ist es still im weiten Umkreis, wie ausgestorben stehen die Häuser und Scheunen und Ställe in der Landschaft. Kein Mensch ist zu sehen, kein Laut zu hören. Doch kommen Menschen, aus einem Haus heraus und gehen in das nächste. Es sind die Dorfführer, vielfach SS-Männer, mit dem Mitgliedern des Hautarbeitsgebiets Fraueneinsatz, mit den NSV-Schwestern und  mit den BDM-Mädchen, die die Wohnungen gereinigt und Feuer im Herd angemacht haben, damit die neuen Hausbesitzer von seiner warmen Stube empfangen werden. Nun sehen sie alles noch einmal nach.

Die Sonne ist schon aufgegangen und taucht das ganze Dorf in ein mildes Licht, hell leuchten die weißen Wände der Häuser, und eine eigenartige Stimmung weht den Ankommenden entgegen. Der Dorfführer steht mit seinen Leuten auf der Straße bereit, die neuen Dorfbewohner zu empfangen. Und da taucht auch schon im glastigen Sonnenlicht weit draußen auf der Straße der erste Wagen auf. Ihm folgen die anderen in langer Reihe, ein mächtiger Treck wälzt sich dem Dorf entgegen. Und wie damals der erste Treck auf dem Hügel jenseits des Bug angekommen war und die deutschen Menschen hinüber über die Grenze geblickt, die ihnen Freiheit und auskömmliches Leben bringen sollte, steht jetzt diesseits des Bug ein anderer Treck auch auf einer Anhöhe, und die Menschen in den Wagen blicken auf das Dorf, das ihnen eine neue Heimat wird, in der sie wieder in Ruhe arbeiten und einer frohen Zukunft entgegenblicken dürfen.

Der Dorfführer hält die Spitze des Trecks an. Nun kann man die Menschen sehen, ihre erwartungsvollen, manchmal auch bangen Blicke, die sie über das weit ausgedehnte Dorf schweifen lassen: Wie wird mein Hof, unser Hof wohl aussehen? Ruhig ist es auf den Wagen, trotz der vielen Alten und Kinder. seltsam ruhig. Die Ruhe ist verständlich, denn für alle diese Männer und Frauen ist ein Augenblick gekommen, der einen Wendepunkt in ihrem Leben bedeutet. Bei den Kindern, die das noch nicht fassen können, selbst bei den Kleinsten, kommt ein Ahnen auf von dem Ernst dieser Stunde. Erwartungsvoll schweigen auch sie.

Der Dorfführer hat eine Kartenskizze des Dorfes in der Hand, auf der die einzelnen Wirtschaften Zahlen tragen Danach werden die Wagen ins Dorf geleitet. Wir setzen uns auf einen dieser Wagen und fahren mit, den großen Augenblick mitzuerleben. Die Panjepferdchen ziehen an und der Wagen rumpelt die holprige Dorfstraße bergan, den weißen Häusern zu, die auf der Anhöhe stehen, hinter uns die anderen Wagen. Eine ganze Weile geht es an Feldern vorbei, so weit verstreut liegen die Höfe. Dann kommen wir zum ersten Haus, an dessen Wand eine Zahl groß angeschrieben steht. Die Zahl wird aufgerufen. Aus einem Wagen, der hinter uns fährt, kommt die Antwort: „Hier!“. Die Kolonne hält. Der Dorfführer zeigt dem Bauern das Anwesen. Bald geht es weiter. Einer nach dem anderen zweigt ab. Und dann kommt das Anwesen, in das unser Wagen einfährt. Darauf sitzt ein Bauer mit seinen sechs Söhnen und einer Tochter. Die Mutter lebt nicht mehr, die Tochter muß die Hauswirtschaft besorgen. Der Wagen ist in den Hof hineingefahren. Voller Erwartung springen alle vom Wagen und gehen zuerst in das Haus hinein. Bedächtig der Bauer, ungestüm die Kinder, die gleich alle Räume durchstöbern und laute Freudenrufe hören lassen. Der Bauer hat sich im Wohnhaus kurz umgesehen, dann stapft er hinaus in den Hof. Sein erster Weg führt zum Stall, prüfend sieht er das Gebäude an, klopft den darin stehenden Kühen den Hals und schmunzelt vergnügt vor sich hin. Mit einigen Handgriffen richtet er manches, das in Unordnung geraten, und geht dann in die Scheune. Dort stehen landwirtschaftliche Maschinen. Auch diese überprüft er auf ihre Gebrauchsfähigkeit. Weiter schreitet er über den Hof und schaut in den Garten. Hier soll ihm eine besondere Überraschung zuteil werden: ein Bienenstock neben dem anderen steht da und daneben in einer Kammer allerlei Imkereigerät, das er fachkundig in Augenschein nimmt. Hinter einem gepflegten Obstgarten dehnen sich die Felder. Schwer und langsam schreitet er über die die gefrorenen Ackerkrumen, bückt sich, kratzt den Boden auf und nickt mit sichtbarer Befriedigung vor sich hin. Seine Söhne sind inzwischen auch herausgekommen und gehen hinter ihm her. Auf den Hof zurückgekommen, öffnen sie noch einmal alle Türen und sehen sich die Einrichtungen gründlich an. 

Dann geht es aber auch sofort an die Arbeit. Der Alte teilt sie jedem der sechs Söhne zu. Das Wichtigste ist, das Vieh zu besorgen. Mit Freude gehen die Burschen daran; bald herrscht lebhaftes Treiben auf dem Hof, mit fröhlichem Gesang arbeiten die Männer. Das Mädchen im Hause hat auch keinen Augenblick müßig gesessen. Im Feuereifer Feuereifer ist es an Großreinemachen herangegangen. Im Herd brennt das Feuer, und in der Küche beginnt es allmählich behaglich zu weiden. Die Koffer send schert ausgepackt, die mitgebrachten Sachen, so gut es ging, eingeordnet. Wir gehen noch einmal hinaus zu dem Bauern. Seine Augen glänzen vor Freude, er kann sich kaum fassen. Er will Ordnung in diesen Hof hineinbringen, eine schmücke Wirtschaft will er daraus machen, so sagt er, daß jeder seine Freude daran haben werde. Und dann macht er sich wie der an die Arbeit, denn am nächsten Tag kommt schon der Vertreter des Kreislandwirts, um ihm das zum Hof gehörige Vieh zuzuteilen. Auch der Dorfführer wird mit der Braunen Schwester kommen, in dem mutterlosen Haushalt auszugleichen, was etwa noch ganz in Ordnung ist. Und wenn es wieder Frühling wird, dann kommt der Kreislandwirt, der wird für entsprechendes Saatgut und für die notwendigen landwirtschaftlichen Maschinen sorgen, und der Landinspekteur wird das zum Hof gehörende Feld genau ausmessen.

Quelle
Auslandsdeutsche Bauern werden im Gebiet von Zamosc angesiedelt, in: Krakauer Zeitung, 4.1.1943, S. 5. 
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Erstellt
31.05.2012 
Zuletzt geändert
18.04.2018 

Es wird empfohlen, die Quellen stets in der Originalsprache zu zitieren.

Auslandsdeutsche Bauern werden im Gebiet von Zamosc angesiedelt, in: Herder-Institut (Hrsg.): Dokumente und Materialien zur ostmitteleuropäischen Geschichte. Themenmodul "Deutsche Besatzungspolitik in Polen 1939-1945", bearb. von Markus Roth. URL: https://www.herder-institut.de/resolve/qid/1047.html (Zugriff am 15.12.2019)