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24.03.2015
17:45 - 19:15
Lesung

Zwischen Ostforschung und Osteuropahistorie. Zur Biographie des Historikers Gotthold Rhode.

Gotthold Rhode (1916-1990), langjähriger Mainzer Ordinarius für Osteuropäische Geschichte  wird zur Gründergeneration des Faches nach 1945 gezählt und gehörte – auch aufgrund seines Mitwirkens an den deutsch-polnischen Schulbuchgesprächen – zu den renommiertesten Polenhistorikern der Bundesrepublik. Als Wissenschaftler war er von 1952-1956 am Herder-Institut tätig und blieb diesem sein Leben lang als Vorsitzender der Historischen Kommission für Posen und späterer Präsident des Johann Gottfried Herder-Forschungsrates eng verbunden. Anhand der wissenschaftlichen Biografie Rhodes behandelt die Lesung die Anfangsjahre des Instituts und beleuchtet das Spannungsverhältnis, das zwischen der Marburger Philipps-Universität und dem neuen Zentrum der deutschen „Ostforschung“ herrschte.

Dr. Eike Eckert ist Osteuropahistoriker und derzeit Projektmitarbeiter am Ostpreußischen Landesmuseum in Lüneburg, wo er insbesondere für die Konzeption einer neuen Ausstellungsabteilung über „Flucht, Vertreibung, Ankunft und Integration“ sowie einer neuen „Deutschbaltischen Abteilung“ zuständig ist.

Flyer zur Lesung

Ort Marburg