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06.12.2010 - 07.12.2010
Tagung

Feierliche Eröffnung der Leibniz Graduate School for Cultures of Knowledge in Central European Transnational Contexts


Wir freuen uns sehr, die Leibniz Graduate School for Cultures of Knowledge in Central European Transnational Contexts mit einem Festakt am Montag, 6. Dezember 2010, 15.00 Uhr, im Alexander-von-Humboldt-Gästehaus der JLU Gießen eröffnen zu können. Aus diesem Anlass möchten wir Sie herzlich einladen und würden uns über Ihre Teilnahme sehr freuen.

Die Leibniz Graduate School hat sich zum Ziel gesetzt, eine auf modernen Konzepten basierende, im Ost-West-Kontext transnational strukturierte Graduiertenausbildung zu etablieren. Sie widmet sich einem Grundproblem des Wissenstransfers: der zunehmenden Internationalisierung der Forschung und des Wanderns von Konzepten und Organisationsformen. Gerade in einem zentraleuropäischen Ost-West-Kontext wird die Verständigung über kulturwissenschaftliche Kernthemen von innovativen Übernahmen wie von der Persistenz nationaler Deutungs- und Tradierungsmuster bestimmt. Die Leibniz Graduate School stellt dem ein Konzept des multilateralen, dialogischen Wissenstransfers gegenüber.

In ihrer Anlage ist die Graduiertenschule ein weiterer Baustein in der engen und fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen dem Herder-Institut in Marburg und zwei Institutionen der Justus-Liebig-Universität Gießen – dem International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) und dem Gießener Zentrum Östliches Europa (GiZO) – und eine Bereicherung der Wissenschaftslandschaft Mittelhessen.

 

Programm

15.00 Uhr c.t. Begrüßung

  • Prof. Dr. Eva Burwitz-Melzer – Erste Vizepräsidentin der Justus-Liebig-Universität Gießen
  • Prof. Dr. Horst Carl – Graduate Studies Executive des International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC)
  • Prof. Dr. Thomas Bohn – Zweiter Stellvertretender Geschäftsführender Direktor des Gießener Zentrums Östliches Europa (GiZo)

15.30-15.45
Grenzüberschreitungen und Transformationen von Wissen in multikulturellen Räumen – Vorstellung der Leibniz Graduate School for Cultures of Knowledge in Central European Transnational Contexts
Prof. Dr. Peter Haslinger

15.45-16.00
Die Entstehung von Ludwik Flecks Wissenschaftstheorie in der Wissenskultur der Lemberger Moderne
Dr. des. Sylwia Werner

16.00-16.15
Wissenschaft als Konstrukt und Inszenierung: ein deutsch-polnischer Vernetzungsfall im Spiegel der Hygienediskurse
Justyna A. Turkowska M.A.

16.15-16.45
Diskussion

16.45-17.00
Die neuzeitliche Residenzarchitektur in der Neumark
mgr Dominika Piotrowska

17.00-17.15
Die Erkundung des Vorrats. Wissenschaftler und Akademien in den Imperien Ostmitteleuropas und die Bestimmung der verfügbaren Holzressourcen (ca. 1870-1914)
Dr. Christian Lotz

17.15-17.30
Mediale Narration nationaler Identität – vom Druck bis zum „Web 2.0“. Eine Untersuchung am belarussischen Fall
Konrad Hierasimowicz M.A.

17.30-18.00
Diskussion

18.15
Festvortrag
"Knowledge and Knowing: Managing and Measuring the New Across Space and Through Time"
Prof. Dr. Patrick Harries (Basel)

Prof. Dr. Patrick Harries ist seit 2001 Professor für Geschichte Afrikas an der Universität Basel. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen unter anderem die Geschichte der Arbeit sowie die Geschichte von Wissenssystemen im südlichen Afrika. 2007 erschien seine Monographie Butterfl ies and Barbarians: Swiss Missionaries and Systems of Knowledge in South-East Africa über die transnationale Geschichte natur- und humanwissenschaftlichen Wissens in Südostafrika.

Anschließend Sektempfang mit Buffet

 

Programm

Weitere Information:
http://www.herder-institut.de/leibniz-graduate-school