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18.04.2018 - 20.04.2018
Tagung

Städtekulturen im Baltikum. Vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert

Die dritte Konferenz zur baltischen Stadtgeschichte lädt Wissenschaftler/innen aus verschiedenen Disziplinen ein, um Stadtkulturen zu diskutieren. In den letzten Jahrzehnten kam es zu einem bedeutenden Wandel im Verständnis des multikulturellen Charakters baltischer Städte. Auch im Baltikum kann das Konzept einer Stadt als Raum für die Interaktion kultureller Vielfalt heute kaum überraschen. Dennoch stellt sich die Frage, ob der Begriff des Multikulturalismus hilfreich sein kann, um das Phänomen eines städtischen Raumes, des „Städtischen“ und der Verstädterung zu erklären. Um zu einer kritischen Auseinandersetzung mit diesen Konzepten beizutragen, haben die Konferenzorganisatoren bewusst den vieldeutigen Begriff „städtischer Kulturen“ gewählt (oft als „Urbanität“ bezeichnet), deren unterschiedliche Definitionen von Archäologen, Soziologen, Kulturanthropologen, Historikern und Architektur- und Urbanismusforschenden entwickelt wurden. Durch die Kombination verschiedener Perspektiven in Bezug auf dasselbe Phänomen, die in der
Konferenz zu einem einzigen Thema zusammengefasst wurde, hoffen wir Kontaktpunkte zwischen den
verschiedenen Disziplinen zu fördern.

Ort Klaipėda