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29.11.2017
Allgemeine Nachricht

"Dynamiken der Sicherheit" beschäftigen Forscherinnen und Forscher aus Marburg und Gießen weitere vier Jahre

Der Sonderforschungsbereich/Transregio 138, ein erfolgreicher interdisziplinärer Forschungsverbund aus Marburger und Gießener Geistes-, Sozial- Kunst- und Rechtswissenschaftlern, wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft für weitere 4 Jahre gefördert.
Mit dem tragfähigen Konzept "Dynamiken der Sicherheit. Formen der Versicherheitlichung in historischer Perspektive" haben die Justus-Liebig-Universität Gießen, die Philipps-Universität Marburg und das Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung – Institut der Leibniz-Gemeinschaft, Marburg, als Antragsteller wiederum überzeugt. Der seit 2014 arbeitende Sonderforschungsbereich wird nun bis 2021 finanziert, eine dritte Förderphase kann sich anschließen.
Besonders erfreulich ist die Einbindung des außeruniversitären Herder-Instituts mit zwei Teilprojekten, die den Fokus auf das östliche Europa richten. Das Teilprojekt A06 "Versicherheitlichung und Diskurse über Rechte von Minderheiten und Mehrheiten in Ostmitteleuropa im 19. und 20. Jahrhundert" leiten Prof. Dr. Peter Haslinger, Direktor des Herder-Instituts und Dr. Heidi Hein-Kircher, Leiterin des Wissenschaftsforums. „Erweiterte Sicherheit“. Die Veränderung von Staatlichkeit nach dem Ende des Booms untersucht das Teilprojekt C01, das Prof. Dr. Eckart Conze von der Philipps-Universität und Dr. Anna Veronika Wendland, Forschungskoordinatorin des Herder-Instituts, gemeinsam leiten.

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