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19.04.2017 - 31.05.2017
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Städtekulturen im Baltikum (vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert)

Die dritte Konferenz zur baltischen Stadtgeschichte (18.-20. April 2018) lädt Wissenschaftler/innen aus verschiedenen Disziplinen ein, um Stadtkulturen zu diskutieren. In den letzten Jahrzehnten kam es zu einem bedeutenden Wandel im Verständnis des multikulturellen Charakters baltischer Städte. Auch im Baltikum kann das Konzept einer Stadt als Raum für die Interaktion kultureller Vielfalt heute kaum überraschen. Dennoch stellt sich die Frage, ob der Begriff des Multikulturalismus hilfreich sein kann, um das Phänomen eines städtischen Raumes, des „Städtischen“ und der Verstädterung zu erklären. Um zu einer kritischen Auseinandersetzung mit diesen Konzepten beizutragen, haben die Konferenzorganisatoren bewusst den vieldeutigen Begriff „städtischer Kulturen“ gewählt (oft als „Urbanität“ bezeichnet), deren unterschiedliche Definitionen von Archäologen, Soziologen, Kulturanthropologen, Historikern und Architektur- und Urbanismusforschenden entwickelt wurden. Durch die Kombination verschiedener Perspektiven in Bezug auf dasselbe Phänomen, die in der Konferenz zu einem einzigen Thema zusammengefasst wurde, hoffen wir Kontaktpunkte zwischen den verschiedenen Disziplinen zu fördern. Daher begrüßen wir Vorschläge, die vielfältige Ansätze zum Konzept der „städtischen Kulturen“ aufgreifen.

Die Konferenz wird gemeinsam vom Institut für Geschichte und Archäologie der Ostseeregion der Universität Klaipėda (Litauen), dem Institut für Geschichte, Archäologie und Kunstgeschichte der Universität Tallinn (Estland), der Fakultät für Geschichte und Philosophie der Universität Lettland (Riga) und dem Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung in Marburg (Deutschland) organisiert. Die Arbeitssprachen der Konferenz sind Englisch und Deutsch. Die Veranstalter decken die Übernachtungskosten für die eingeladenen Teilnehmer (2 Nächte). Eine kleine Anzahl von Reisekostenzuschüssen steht ebenfalls zur Verfügung. Bitte reichen Sie Ihre Bewerbungsvorschläge ein und richten Sie alle Fragen an: Vasilijus Safronovas safronovas@gmail.com. Die Vorschläge sollten den vollständigen Titel, eine kurze Zusammenfassung (ca. 300 Wörter) und eine kurzen CV enthalten.
Die Frist für das Einreichen von Vorschlägen ist der 31. Mai 2017. Wir werden die eingeladenen Teilnehmer/innen im Juli 2017 informieren.

Ort Klaipeda