Aktuelle Nachrichten, Termine und Veranstaltungen

30.03.2017
Publikation

Heft 1/2017 der Zeitschrift für Ostmitteleuropa-Forschung erschienen

Die „Zeitschrift für Ostmitteleuropa-Forschung“ (ZfO) trägt mit dem soeben erschienenen Heft 1/2017 den neuen Paralleltitel „Journal of East Central European Studies“ (JECES) und hat zugleich ein neu gestaltetes Cover erhalten. Inhaltsverzeichnis, Summaries und Rezensionen finden Sie hier (Link https://www.zfo-online.de/index.php/zfo/issue/view/100). Angesichts der jüngsten politischen, intellektuellen und wissenschaftlichen Entwicklungen ist das Interesse an der Region Ostmitteleuropa noch einmal deutlich gewachsen. Dies betrifft auch die Bereiche Geschichte, Kunstgeschichte und Cultural Studies, die angesichts der dynamischen Veränderung politischer Diskurse für etliche Länder eine Neubewertung erfahren haben.
Daher möchte die ZfO stärker als bisher auch aktuelle Fragen der Geisteswissenschaften und Digital Humanities aufgreifen und eine Plattform des Austausches bieten. Dazu dient die neue Rubrik „Forum“, die in einem der kommenden Hefte eröffnet wird. Sie soll in kürzeren Texten aktuelle Fragen fokussieren, zur Diskussion einladen und auch jenseits disziplinärer Grenzen Forschungsfelder vermessen. Dies möchte sie auch in Hinblick auf den Bereich der East European Studies in Großbritannien, den USA und Kanada tun. Der dritte Schritt, der mit dem neuen Erscheinungsbild der Zeitschrift markiert wird, betrifft die digitale Verfügbarkeit. Im vergangenen Jahr konnte die Zeitschrift ihre Sichtbarkeit durch den neuen Online-Auftritt (www.zfo-online.de), der auch einen Zugriff als E-Abonnement erlaubt, noch einmal deutlich steigern.
So steht der neue Paralleltitel insgesamt nicht so sehr für eine umfassende inhaltliche Neuausrichtung, sondern vielmehr für den verstärkten Brückenschlag zwischen der deutschsprachigen Forschung, den Forschungslandschaften in Ostmitteleuropa und der internationalen scientific community. Er soll nicht nur die Bedeutung der Zeitschrift als kompetentes Forum für den wissenschaftlichen Austausch unterstreichen, sondern auch die eine oder andere Diskussion initiieren und Inspiration geben für die dynamische Weiterentwicklung und Vernetzung der Forschung zu Ostmitteleuropa.