Dr. Norbert Kersken

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Dokumente und Materialien zur ostmitteleuropäischen Geschichte | wiss. Mitarbeiter
Herder-Institut
Gisonenweg 5-7
35037 Marburg
+49 6421 184-119 | +49 6421 184-194

Zur Person

1974-1982    Studium der Geschichte, Slavistik und Philosophie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
1983-1986Wissenschaftler Mitarbeiter im Glossar zur frühmittelalterlichen Geschichte im östlichen Europa, Münster
1990-1992Wissenschaftlicher Angestellter bei der Stadt Coesfeld zur Vorbereitung einer Coesfelder Stadtgeschichte
1993Promotion, Westfälische Wilhelmsuniversität Münster
1993-1995Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsschwerpunkt Geschichte und Kultur Ostmitteleuropa, Berlin
seit 1996Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Herder-Institut Marburg
seit 1999Lehrauftrag an der Justus Liebig-Universität Gießen
2010-2013Wissenschaftler Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut Warschau

Arbeitsgebiete

  • Geschichte des östlichen Mitteleuropa im Mittelalter
  • Vergleichende Landesgeschichte
  • Geschichte des Geschichtsdenkens und der Geschichtsschreibung, vor allem in der Vormoderne

Publikationen

  • Geschichtsschreibung im Europa der nationes. Nationalgeschichtliche Gesamtdarstellungen im Mittelalter, Köln-Weimar-Wien 1995 (Münstersche Historische Forschungen 8).

  • Mittelalterliche Geschichtsentwürfe in Alt- und Neueuropa. In: Die Geschichtsschreibung in Mitteleuropa. Projekte und Forschungsprobleme. Hrsg. von Jarosław Wenta, Toruń 1999 (Subsidia historiographica 1) 111-134.

  • Aspekte des preußischen Geschichtsdenkens im 16. Jahrhundert. In: Preußische Landesgeschichte. Festschrift für Bernhart Jähnig zum 60. Geburtstag. Hrsg. von Udo Arnold, Mario Glauert und Jürgen Sarnowsky, Marburg 2001 (Einzelschriften der Historischen Kommission für ost- und westpreußische Landesforschung 22) 439-456.

  • Entwicklungslinien der Geschichtsschreibung Ostmitteleuropas in der Frühen Neuzeit. In: Die Konstruktion der Vergangenheit. Geschichtsdenken, Traditionsbildung und Selbstdarstellung in den ostmitteleuropäischen Ständegesellschaften (1500-1800). Hrsg. von Joachim Bahlcke und Arno Strohmeyer, Berlin 2002 (Zeitschrift für Historische Forschung. Beiheft 28) 19-53.

  • Historiographiegeschichte. In: Historische Schlesienforschung. Themen, Methoden und Perspektiven zwischen traditioneller Landesgeschichtsschreibung und moderner Kulturwissenschaft. Hrsg. von Joachim Bahlcke, Köln [u.a.] 2005 (Neue Forschungen zur schlesischen Geschichte 11) 93-124.

  • Auf dem Weg zum Hofhistoriographen. Historiker im Umfeld spätmittelalterlicher Fürstenhöfe. In: Mittelalterliche Fürstenhöfe und ihre Erinnerungskulturen. Hrsg. von Carola Fey, Steffen Krieb, Werner Rösener, Göttingen 2007 (Formen der Erinnerung 27) 107-139.

  • Intellektuelle Raumbeziehungen der Oberlausitz in der frühen Neuzeit. In: Die Oberlausitz im frühneuzeitlichen Mitteleuropa. Beziehungen – Strukturen – Prozesse. Hrsg. von Joachim Bahlcke, Leipzig 2007 (Quellen und Forschungen  zur sächsischen Geschichte 30) 256-288.

  • Das öffentliche Notariat in Schlesien – Lokale und regionale Bindungen und Beziehungen. In: Zeitschrift für Ostmitteleuropa-Forschung 56 (2007) 163-201.

  • Das přemyslidische Böhmen in der zeitgenössischen Historiographie des Reichs. In: Böhmen und seine Nachbarn in der Premyslidenzeit im mitteleuropäischen Vergleich. Hrsg. von Ivan Hlaváček und Alexander Patschovsky, Ostfildern 2011 (Vorträge und Forschungen 74) 385-436.

  • Äbte als Historiker. Klöster als Zentren der Geschichtsschreibung im Mittelalter. In: Chronicon Aulae Regiae. Die Königsaaler Chronik. Eine Bestandsaufnahme. Hrsg. von Stefan Albrecht, München 2013, 11-62.
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