Dr. Heidi Hein-Kircher

Hein-Kircher , Dr. Heidi
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Teilprojekt "Loyalitäts- und Minderheitenkonflikte im Baltikum von der Jahrhundertwende bis 1940" | Teilprojektleiterin
Herder-Institut
Gisonenweg 5-7
35037 Marburg
+49 6421 184-110 | +49 6421 184-194

Zur Person

1989-1994 Studium der Osteuropäischen Geschichte, Neueren und Mittleren Geschichte und Politikwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
1991-1994 Studentische Hilfskraft am Historischen Seminar, Abteilung für Osteuropäische Geschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
1994 M.A., Magisterarbeit über „Die ständigen Theater in Warschau, Krakau und Posen als Orte nationaler Bewusstseins- und Identitätsbildung (1815-1846/48)“.
1989-1994 Stipendiatin der Konrad Adenauer-Stiftung
1995-1996, 2002-2005 Stipendiatin des Deutschen Historischen Instituts in Warschau
1995-2000 Promotionsstudium der Osteuropäischen und Neueren Geschichte sowie der Jiddistik an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
1995-1998 Promotionsstipendiatin der Konrad Adenauer-Stiftung. Forschungsaufenthalte in Warschau, Krakau und New York.
1996-2007 Lehrbeauftragte am Historischen Seminar der Heinrich Heine-Universität Düsseldorf
1998-2001 Wissenschaftliche Hilfskraft am Historischen Seminar, Abteilung für Osteuropäische Geschichte der Heinrich-Heine-Universität
2000 Promotion, Dissertationsschrift: Der Piłsudski-Kult und seine Bedeutung für den polnischen Staat 1926-1939
2000-2008 Dozentin bei der Arbeitsgemeinschaft Sozialpädagogik und Gesellschaftsbildung e.V. (ASG), Düsseldorf
2002-2003 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Rahmen der Vertretung der Juniorprofessur Europastudien an der Heinrich-Heine-Universität
seit 04/2003 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Herder-Institut
seit 2004 Lehrbeauftragte an der Philipps-Universität Marburg, Fachbereich 6 Geschichte und Kulturwissenschaften
seit 2009 Leiterin der Abteilung Wissenschaftsforum am Herder-Institut
01/2017 Einreichung der Habilitationsschrift an der Philipps-Universität Marburg: Lemberg sichern. Kommunalpolitische Praktiken, Strategien und Visionen in einer multiethnischen Stadt der Habsburgermonarchie

Arbeitsgebiete

  • Geschichte Polens im 19. und 20. Jahrhundert
  • Politische Kulte, Mythen und Erinnerungskulturen
  • Stadt- und Verwaltungsgeschichte Ostmitteleuropas
  • Geschichte der nationalen Minderheiten Nationsbildungsprozesse in Ostmitteleuropa
  • Geschichte der Juden im östlichen Europa

Gremien und Mitgliedschaften

  • 2005-2009 Gleichstellungsbeauftragte des Herder-Instituts
  • 2006-2007 Sprecherinnenrat der Leibniz-Gemeinschaft
  • seit 2010 Mitherausgeberin der Zeitschrift für Ostmitteleuropa-Forschung / Journal of East Central European Studies
  • seit 2011 Forschungsbeauftragte des Herder-Instituts
  • seit 2013 Beisitzerin im Verband der Osteuropahistorikerinnen und -historiker e.V. (VOH), seit 2017 Stellvertretende Vorsitzende

Publikationen

  • Polnisches Theater in Warschau, Krakau, Posen als Ort polnischer nationaler Bewußtseins- und Identitätsbildung (1815-1846/48), in: Zeitschrift für Ostmitteleuropa-Forschung NF 45 (1996), 192-220.
  • Der Piłsudski-Kult und seine Bedeutung für den polnischen Staat 1926-1939, Marburg 2002 (Materialien und Studien zur Ostmitteleuropa-Forschung, Bd. 9) [polnische ergänzte und aktualisierte Fassung: Warszawa 2008].
  • „Brücken“ zwischen jüdischer und polnischer Kultur und der Versuch der jüdischen kulturellen Selbstbehauptung. Das Wirken Jakub Appenszlaks und Marek Arnshteyns, in: Kulturelle Topographien, hrsg. v. Vittoria Borsò/Reinhold Görling, Stuttgart/Weimar 2004, 229-242.
  • Überlegungen zu einer Typologisierung von politischen Mythen aus historiographischer Sicht – ein Versuch, in: Politische Mythen im 19. und 20. Jahrhundert in Mittel- und Osteuropa, hrsg. v. Heidi Hein-Kircher/Hans Henning Hahn, Marburg 2006, 407-424.
  • Die Entwicklung der Lemberger Selbstverwaltung im Rahmen der habsburgischen Gemeindeordnung von der Revolution 1848 bis zur Verabschiedung des Statuts 1870, in: Stadtgeschichte in Polen, hrsg. v.  Markus Krzoska/Isabell Röskau-Rydel, München 2006, 83-106.
  • Der Akt von Gnesen. Zur (misslungenen) Inszenierung eines Versöhnungs-Events im Jahr 2000, in: Erinnerungskultur und Versöhnungskitsch, hrsg. v.  ders./Hans Henning Hahn,/Anna Kochanowska-Nieborak, Marburg 2008 (Tagungen zur Ostmitteleuropa-Forschung, Bd. 26), 283-296.
  • Führerkult und Führermythos. Theoretische Reflexionen zur Einführung, in: Der Führer im Europa des 20. Jahrhunderts, hrsg. von ders./Benno Ennker, Marburg 2010 (Tagungen zur Ostmitteleuropa-Forschung, Bd. 27), 3-26.
  • Themenheft: Erinnerungskulturelle Spuren deutsch-polnischer Beziehungsgeschichte. Zeitschrift für Ostmitteleuropa-Forschung 59 (2010), H. 3 [2011].
  • Jewish Participation in the Lemberg Local Self-Government: The Provisions of the Lemberg Statute of 1870, in: Jahrbuch des Simon-Dubnow-Insituts/Simon-Dubnow-Institute Yearbook 10 (2011), 237-254.
  • Eclipsing the Polish-German Past to Construct a Post-Socialist Polish Memory-Culture, in: Kristin Kopp/Joanna Niżyńska (ed.): Germany, Poland and Postmemorial Relations in Search of a Livable Past, New York 2012 (Europe in Transition: The NYU European Studies Series), 85-106.
  • Zum Wechselspiel von verpasster Konsolidierung, Demokratie und Diskursen der „Versicherheitlichung“ in der Zweiten Republik Polens (1918 bis 1926), in: Totalitarismus und Demokratie 12 (2015), S. 97-177.
  • Deutsche Mythen und ihre Wirkung auf Europa, in: Jahrbuch für Öffentliche Sicherheit 8 (2016/2017), S. 529-540.
  • gemeinsam mit Ilgvars Misāns (Hrsg.): Stadtgeschichte des Baltikums oder baltische Stadtgeschichte? Annäherungen an ein neues Forschungsfeld zur baltischen Geschichte, Marburg (Tagungen zur Ostmitteleuropaforschung, Bd. 33), S. 21-43. (2. Aufl. 2016)
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