Institut und Personal

Titelbild Imagebroschüre Herder-Institut
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Das Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung – Institut der Leibniz-Gemeinschaft ist eine der zentralen Einrichtungen der historischen Ostmitteleuropa-Forschung in Deutschland.

Das Institut beschäftigt sich intensiv mit der Geschichte und Kultur Polens, Estlands, Lettlands, Litauens, Tschechiens, der Slowakei und der Region Kaliningrad. Zu den Schwerpunkten der Arbeit zählen transnationale Verflechtungen in der Region und mit weiteren Teilen Europas, außerdem die Geschichte der historischen deutschen Siedlungsgebiete. Das Institut verfügt über langjährige Erfahrung im Aufbau und Betrieb von Forschungs- und Informationsinfrastrukturen und geht neue Wege in der Entwicklung digitaler Wissensangebote. Es bietet eine der besten Spezialbibliotheken und verfügt über umfangreiche Sammlungen.

Sammlungen

Das Herder-Institut betreibt Forschungs- und Entwicklungsprojekte und organisiert Tagungen, Workshops und Vorträge. Ein Fellowship-Programm ermöglicht Forschungsaufenthalte von einem bis drei Monaten. Zu seinen zahlreichen Veröffentlichungen zählt auch die Zeitschrift für Ostmitteleuropa-Forschung.

Institut der Leibniz-Gemeinschaft

Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 93 selbständige Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute widmen sich gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Forschung, auch in den übergreifenden Leibniz-Forschungsverbünden, sind oder unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer, vor allem mit den Leibniz-Forschungsmuseen. Sie berät und informiert Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-Einrichtungen pflegen enge Kooperationen mit den Hochschulen - u.a. in Form der Leibniz-WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 19.100 Personen, darunter 9.900 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei mehr als 1,9 Milliarden Euro. (www.leibniz-gemeinschaft.de)