Neuerscheinung: Neuer Staat, neue Identität? Deutsch-polnisch-jüdische Biografien in Polen nach 1918

Im fibre Verlag in Osnabrück ist kürzlich ein biografischer Sammelband erschienen, den unser Kollege Dr. Christoph Schutte gemeinsam mit dem Historiker und Übersetzer Matthias Barelkowski herausgegeben hat. In 13 Beiträgen, ergänzt um eine Einleitung der Herausgeber, werden die Lebensläufe von prominenten sowie auch weniger bekannten Frauen und Männern rekonstruiert und analysiert. Fast alle von ihnen mussten auf Brüche und Ambivalenzen in ihren Biografien Antworten finden und ihre Identität neu definieren – in einigen Fällen gleich mehrfach.

Mit der Staats(neu)gründung Polens im November 1918 entstanden durch die Zusammenführung dreier sehr unterschiedlich verfasster und entwickelter Teilungsgebiete viele rechtliche, konfessionelle, politische, wirtschaftliche und soziale Probleme und Interessenkonflikte. Diese spiegelten sich nicht nur in Institutionen wider, sondern hatten auch konkrete, teils dramatische und dauerhafte Auswirkungen auf die Lebensläufe der beteiligten deutsch-polnisch-jüdischen Protagonisten.

Weitere Hinweise zu dieser Publikation finden Sie auf den Seiten des fibre Verlags sowie im Inhaltsverzeichnis

Cover: Neuer Staat, neue Identität? Deutsch-polnisch-jüdische Biografien in Polen nach 1918
Neuer Staat, neue Identität? Deutsch-polnisch-jüdische Biografien in Polen nach 1918