Crosslinking of specific vocabularies with international reference vocabularies

A sub-project of the National Research Data Infrastructure, located in the NFDI4C consortium work area T2 "Standards, Data Quality, Curation"

NFDI-Spokesperson at Herder Institute: Dr. Dietmar Popp, Barbara Fichtl M.A.
Coordination and Project Staff:
Dr. Ksenia Stanicka-Brzezicka

Duration: 1. April 2020 – 31. Dezember 2022
Website NFDI4C:
https://nfdi4culture.de/

Das Projekt beschäftigt sich mit Fachvokabularen der Architektur und Kunst. Sein Ziel ist es, Redaktionswege für (mehrsprachige) Thesauri zu finden. Das Referenzvokabular ist der Getty Art and Architecure Thesaurus (AAT, https://www.getty.edu/research/tools/vocabularies/aat/). Der Redaktions- und Anreichungsworkflow von lokal entwickelten Fachvokabularen zum AAT wird über Art und Architecture Thesaurus-Deutsch (AAT-Deutsch, http://www.aat-deutsch.de/) aufgebaut.

Des Weiteren geht es um Entwicklung von einer nachnutzbaren Verfahrenslösung, wie am besten mit der Interoperability-Anforderung von lokalen oder nach Projekterfordernissen akzentuierten Fachvokabularen umzugehen ist. Die erarbeitete Lösung soll von anderen Projekten nachnutzbar sein. Die Art und Menge der nachnutzenden Projekte geht als ein Key Performance Indicator in die Evaluierung von NFDI4C ein.

Das Projekt wird exemplarisch für Fachvokabulare der Architektur und Kunst durchgeführt. Die hohe Spezifik und umfassende Breite von Fachvokabularen sowie projektspezifische Schwerpunktsetzungen stellen für deren Vernetzung zu Allgemeinbegriffen mit internationalen Referenzvokabularen eine hohe Herausforderung dar. Das Arbeitspaket entwickelt eine auf andere Projekte übertragbare Strategie, wie unter Beibehaltung der im fachlichen Kontext gebotenen Feingranularität und Breite Spezialvokabulare möglichst umfassend und exakt auf Referenzvokabulare gematcht werden können, die auch Wege zu deren Ergänzung mit einschließen.

Das Vorgehen ist anhand des mehrere osteuropäische Sprachen abdeckenden multilingualen Fachthesaurus eines digitalen Redaktions- und Publikationssystems eines Referenzwerks zu Baudenkmälern und deren Ausstattung in Ostmitteleuropa (Digitaler Dehio) entwickelt, der auf dynamische, eine fortlaufende möglichst wechselseitige Aktualisierung ermöglichende Weise an den renommiertesten internationalen Fachthesaurus des Gebiets, den AAT und die Gemeinsame Normdatei (GND, https://www.dnb.de/DE/Professionell/Standardisierung/GND/gnd_node.html) angeschlossen wird.

Ziel ist es, das ohnehin in einem Projektkontext aufzubauende, hier bereits mehrsprachig vorliegende Fachvokabular durch Einbringung in die auch als LOD verfügbaren Referenzanwendungen für eine große internationale Community nachnutzbar zu machen, die von der verbesserten Abdeckung spezifischer Fachbegriffe profitiert.

Die in dieser Maßnahme gebündelten Aktivitäten bauen durchweg auf existierende Infrastrukturen auf, werden diese stärken und sie aktiv einbeziehen. Das Teilprojekt bearbeitet einen besonders herausfordernden Teilaspekt des Querschnittsthemas Interoperabilität, wie im FAIR-Kriterium I2 für den Umgang mit Fachvokabularen beschrieben: https://www.force11.org/fairprinciples#Annex6-9

Das Teilprojekt wird durchgeführt in enger Zusammenarbeit mit:

  • Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte an der Philipps-Universität Marburg
  • Staatliche Museen zu Berlin / Institut für Museumsforschung (AAT-Deutsch)
  • Getty Research Institute