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erg0078

OM. Wolter von Plettenberg belehnt Hermann Dumpian und seine Erben mit 4 Haken Landes bei dem Schloß Kandau in beschriebenen Grenzen, 2 Haken Landes im Ackertal von Kandau, die Otto und Ewert Kloppkiste und Johann Adeling früher besaßen, sowie mehreren Heuschlägen, alles zu Lehngutsrecht. Tuckum, 1503 Okt. 16
Lehnsurkunde Text nach E. v. Fircks, Neue Kurländische Güter-Chroniken, Mitau 1900-1905, Beil. Nr. 40, dort nach Kopie von ca. 1600.
Überlieferung:
B: Kop., um 1600
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Wie broder Wolter vann Plettenberche, meister Dutsches orden tho Liefflandt, don kundt und bekennenn mitt dussem unsem openen versegeldenn breve, datt wy mitt rade, willenn und volbort unser ersamenn medegebediger vorgunt und vorlehnett hebbenn, in krafft und macht dusses breves gonnenn und vorlehnenn Hermann Dumpian und synenn rechtenn wahrenn ervenn veer hacken landes by dem schlate tho Candow inn dusser nabeschrevenenn schedingen belegenn: innt erste anthohevende by dem Zabelschenn wege, dar ein stein is mitt eim crutze getekent
vann dar ein berg up tho gaende bith ann eine kule
vann der kulenn einem perdenn tho volgend bith ann ein ander kule
vann der kulenn over de perde
de perde tho volgende bith ann eine kule
vann der kulenn den berch nedder tho volgend edder gaende bith ann ein siepenn
den siepen aver tho treden und vort dem siepe tho volgende bith ann der herren acker
entlanges der perde tho gaende bith ann dat siepenn
aver den siepenn tho gaende und der heren perde tho volgende bith ann eine kule
vann dar der perde tho folgende bith ann ein ander siepenn
den siepenn aver tho tredenn
langst den hoyschlag tho volgende, beth dar ein stein licht mitt einem krutze getekentt
vann dar der perde tho volgende langest dem hoyschlage bith an de Abaw, dar eine kule is
vann dar der Abaw nedder tho volgende bith an Hanß Francken hoyschlag, dar ein kule is
vann der kulenn bith ann eine siepe ann Lange Clawes schedienge
den siepenn up tho gaende bith ann eine kule, vann der kulenn bith ann den Zabelschenn wech, dar eine kule is, dem wege tho volgende bith ann den vorbenömten stein, dar sick de schedienge erstenn anhevet
item noch twe hackenn landes in ackerthaell inn dem velde tho Candow, alse de Otto und Evertt Kloppekyste und Johann Adelinck vann oldinges bede deel besetenn und gebruckett hebbenn
item noch ein hoyschlag to Rindsen vann drenn stackenn
item by tem tegelhuse einen van eim stackenn
noch ein hoyschlag langst der Lygeschen becke und langst der Abaw bith an der herenn lancke
mitt allerley thobehöringe, nuth und beqwemicheitenn, wo de genomet[t] syn edder genömett mögenn werdenn, nichtesnicht buten beschedenn, datt sy ann ackern gerodet und ungerodet, ann hoyschlegenn, wesenn, vehdriefftenn, buschenn, birsenn, waternn, woldenn, becken, siepenn, seenn, honnichbömen, honnichweydenn, viescherie und vögelye und allent, wor obgemelte Hermann und syne rechte [wahre ervenn] recht tho hebben, vry und fredsamlick tho besittende und to gebruckende na lehngudes rechtenn tho ewigen tydenn. Des in orkunde der warheit hebbenn wy unse ingesegell under ann dussem brefe wettentlick do"en hangenn, de gegeven is tho Tuckkum am dage Galli confessoris na Christi gebortt, alß man schreff 1503.
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pressureTextabdruck nach NKGChr. Beil. Nr. 40.