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erg0069

OM. Wolter von Plettenberg belehnt Gerd Dönhoff und seine Erben mit Hof und Dorf Strasden im Gebiet Kandau in beschriebenen Grenzen zu Lehngutsrecht. Wolmar, 1526 März 19
Lehnsurkunde
Überlieferung:
aus A: Ausf.
Material: Perg.
Archiv: Riga, Hist. StaatsA., Best. 5561, Fb. 4, Akte 257
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Wi Wolther v[a]nn Plettenbergk, meister Dütsches ordens tho Lyfflanndt, doen kundt, bekennen unndt [betu]gen openbahr met dyßem unserm openen versegelden breuw, dath wy met willen, [rade un]ndt volbordth unserer eersahmen medegebedigern Gerdt Dönhoff unndt allen synen rechten wah[ren]% Riß erven gegeven, gegundt unndt verlenedt hebben, gheven, gönnen unnd verlenen in krafft dyßes brev[es]% Riß den hoff undt dath dorpp Stradzenn met alle ehren landen unnd hoyschlagen, gebruuckt unnd ungebru[uckt, wi]% Riß se id vann oldinges besetenn hebben, als dath in synen schedingen unndt mercktenn im gebede tho [Candow]% Riß, derzeit ergänzt nach NKGChr. belegen: int erste anthogaende by dem grothen wege nicht verne by dem Stradzemschen cappel, met der s[unnen]% Riß sich tho wendende bet an eenen stene, met enem krütze getecknet, liggend by enem klenem gebröc[kte, van]% Riß dem stene bet op en stehn met en krütze, von dem steene over twen wege bet op enen berge an enem k[lenen]% Riß gebröckte, vonn dem berge gerade tho gahnen [vo]rby den Meckenberg tho der rechten handt blyvende op twe [bogen]schott beth op enen sten met enem krütze an dem grothen w[ege]% ausgelöscht, den weg op tho [gah]n als na Candow bet[h an enen]% Riß grothenn stene tho[r rechten handt des weges, vann dem stene bet[h op enen stene met enem]% ausgelöscht, ergänzt nach NKGChr. krüze, vorder beth an [en syp]% Riß, uth de sype op en[en s]ten met enem krüze, vann dem o[ver en hey]schlage beth an ene heyde, vann [de heyde]% Riß beth an die grufft, da twe flöthe tho hope komen, de flöthe tho folg[en b]eth in de Dauwsemsche becke, de [becke dall]% Riß tho gaen beth an Groth Ligenn, da sich de bergk unndt Dauwsem endet, langs dem berge beth in ene flöthe, [vann]% Riß dar aff gerade beth an de grothe heyde, dar en sten is met en krüze, van dem stene beth an enen groten stene met enem krütze, weder rüggewerts over en klen gebröckte beth an enen klenen wege, vann dar langst dem gebröckte beth an [ene]% Riß grufft, da de gebröckte synen uthfloth hefft unndt nicht wyt en borne is, vann dar aff langs de heyde beth an [ene]% Riß grufft, da en ekenbom met enem krüze steit, de grufft op tho gahn beth an enem stene met enem krüze, vann d[em]% Riß stene gerade langst ene grufft beth an de Nige Pagast, da en dannenbom met en krütz, vann dem bome enen [wege]% Riß tho folgen beth over enem krützewege, de richte tho gahn over ene heyde beth an dem wege na Niepagast, den wege [tho]% Riß folgen beth an enem krüzwege, de krüzwege over tho gahnen bet in ene flöthe, de flothe dahlwerts beth in Dauwsems be[cke, de]% Riß becke op tho gahn dörch enen heyschlage beth an [e]nem sten met en krütze, vann dem stene op enem berge an [enem ge]bröckte, vann dem berge langst dem groten [ge]bröckte over ene heyde langst en gebröckte vorby de Stradz[ensche]% Riß cappel weder op den grothen wege, da de anf[an]g gemackt is. Sodane vorbeschrevene lande, heysch[lage gero]det unndt ungerodet met alle thobehöringe, [n]ütde unndt beqwämigkeit, wo de genomet syn oder genomet [werden mögen]% Riß, dar vorgemeldt Gerdt Dönhoff unndt alle syne rechte wahre erven mögen recht tho hebben, [vortan]% Riß tho hebben, tho besitten unndt tho beholden vry unndt fredsahmlicken na lehngudes rechte tho ewigen [tyden. In] urkundt]% Riß urkundt unnd rechter befastigung d[er]% im Knick des Pergaments warheyt hebben wy, Wolter upgenamt, unse [ingesegel]% Riß witlick lathen hangen an dyßem b[reu]we, de ghegeven unndt geschreven is tho Wolmar ma[ndag na]% Fleck, ergänzt nach NKGChr. Judica int jahr Christi unsers herrn dusentvyfhundert im sesunndtwintigsten.(?)
comment
pressureDer Belehnte, Gerd Dönhoff, war als Mannrichter und später auch als Gesandter für den Orden tätig (vgl. Index Nr. 3110: Kredenzbrief OM. Hermann von Brüggeneis für seine Gesandten an Markgraf Albrecht von 1535 Juni 3). Unter demselben Datum erhielt Gerd Dönhoff noch eine weitere, umfangreichere Verleihung (Erg. 762).