Kurland Property Records

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Bauer401

OM. Wolter von Plettenberg belehnt Hermann Buttler und seine Erben mit einem Stück Landes im Gebiet und Kirchspiel Durben in beschriebenen Grenzen, einer Hofstätte im Hakelwerk Durben, dem Acker und Heuschlag, den der Bürger Peter Philipps besaß, und einem weiteren Heuschlag gegenüber Pinen, alles zu Lehngutsrecht. Wenden, 1525 Dez. 13
Lehnsurkunde Text nach Kurländische Güter-Chroniken N.F., Mitau 1890-1895, Beilage Nr. 52, dort nach neuerer Abschrift von der Ausfertigung (B).
Überlieferung:
aus B: Abschrift
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Wy Wolther von Plettenberg Wolter vonn Plettenberch D, meister Duitsches Deuczsches D ordens tho Liffland Liefflandt D, doen kundt offentlick, bekennen und betügen mith diszem unsern apen versegelden breve, dat wy mith willen, rade und vullborde unser ersamen medegebedigere Herman Buttler Herman Butteler D und allen synen rechten wahren erven gegeven, gegunt und verlent hebben, als wy eme in krafft duszes breves geven, gonnen und verlenen ein stück landes, im gebede und kerspell tho Durben in dusser nageschrevenen schedinge belegen: int erste anthoheven an der Warthagen Warttagen D, dar ein vlith in de Warthage vlüth vleust D, geheten de Strieges dexsche Striguß duxthe D
von dar tho gaende von krutzen tho krutzen beth in de Brastuppe Brastoppe D
de Brastuppe Brast vppe C up to gaende den middelsten stranck beth in ein gebrockte, geheten Kaggepurve Kaggepurwe D
dath gebrockte dorch durch D tho gaende
denn uth deme gebrockte in ein sipe tho folgende beth in ein vleth, geheten dat Mellenuppe Mellenvpe D
dat vleth up to gaende beth in ein gebrockte, geheten de Brede purwe Breitten porue D
uth dem gebrockte den middelsten stranck tho folgende beth in de Otangke
der beke Otangke up to folgende beth an einen hoyslach
von dem hoyslage stracks ower to gaende beth in ein vleth, geheten de Kappuppe
dat vleth up tho gaende beth an eine kulen
von der kulen von krutzen tho krutzen tho gaende beth in ein voetpat, de der Peneschen er wegh is,%de der Peneschener wegh is B, dath der Peneschen ehr wech ist C, wenn sie ere honigweide besehen
deme voetpatte tho folgende beth an eine kule, de dar is twischen tween vlethen
von der kulen tho gaende von krutzen tho krutzen beth in ein siep, geheten de Vastelawen
deme siepe und gebrocke tho folgende von krutzen tho krutzen beth in ein gebrocke, Schabpur geheten
uth dem gebrocke einem siep tho folgende beth in ein vleth, geheten de Lepuppe
dat vleth dal tho gaende beth an eine kulen
von der kulen recht tho gaende von krutzen und kulen beth ower einen wech in ein vleth, geheten de Messuppe
dat vleth up tho gaende beth an einen eckenboem, meth einem krutze geteckent
von dem bome stracks tho gaende beth an einen olden grufftigen wech
der grufft tho folgende eine vuchtniss entlanges beth in de Wartage
de Wartage dael to gaende beth an ein siep, Kerckuppe geheten
dat siep up tho gaende an einen wech, geheten Luskatzels
dem wege tho folgende beth in ein vleth, geheten Sagerupp
dat vleth up tho gaende von krutzen tho krutzen beth in de Apschupp, dar ein stech ower geit, geheten dat Wollffestech
von dar dael tho gaende de Apschupp und Bertaue beth in de Wartage
de Wartage up tho gaende beth an dath vorbenampte vleth Strigus uppe, da de schedinge erstlich anhoff. Hiertho geven und gunnen wir eme und sinen erven eine wartstede, thon Durben im hackelwercke am kerckhowe tegen der wedem ower gelegen, so de ummeher geteckent isz
dartho den acker und hoyslach, alse de ein borger, Peter Philipps, beseten und gebruckt hefft, uthgenomen der Cratscherschen ere olde hoyslege, de se na dem olden beholden mögen. Hirtho gewen und gunnen wy eme einen hoyslach in gebrockte tegen Pinen Pinen (Piven), welche Lesung zu bevorzugen ist, Penen C ower up de Warwestye side, an dem wintgerwege belegen
mith aller thobehorunge, nuth und beqwemheit, wo de genomet sin offt genomt mogen werden, nichts [nicht] buten bescheden, alsze an ackeren gerodet und ungerodet, holtungen, buschen, birsen, wateren, szeen, sipen, vedrifften, honigbomen, honichweiden, vogelien, vischerien und allet, wor de vorbenompte Herman Butteler und alle sine rechten waren erven mogen recht to hebben, vortan tho besitten[de], to hebbende, to holdende und to bruckende, fry und fredezamlick, na lehengudes rechte to ewigen tiden. Duszes inn orkunde hebben wie Wolter, meister upgemelt, unse ingesegel wetlick an duszen breff laten hangen, welck gegeven tho Wenden midwecken na conceptionis Marie anno viffteinhundert und viffundtwintigsten.(?)
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pressureDer Editionstext basiert auf der in KGChr. N.F. abgedruckten neueren Abschrift von der Ausfertigung, da Überlieferung C wegen mehrerer Textauslassungen und fehlerhafter Lesungen keine bessere Textgrundlage bieten kann. Alle Namensvarianten aus den kopialen Überlieferungen C und D wurden angegeben.