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Bauer396

OM. Wolter von Plettenberg belehnt Clara Mangelstheit, ihren Mann und ihre Kinder mit einem Stück Acker und einer Hofstätte im Hakelwerk und Kirchspiel Durben in beschriebenen Grenzen, mit 3 Gesinden aus dem Dorf Strocken und weiteren Landstücken zu Lehngutsrecht. Wenden, 1523 Juli 31
Lehnsurkunde Text nach A. Bauers Abschrift (nach E. v. Boetticher) nach der Ausfertigung (A).
Überlieferung:
aus A: Ausf.
Material: Perg.
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Wir Wolter vann Plettenberch, meister Duedtsches ordenns tho Lifflande, dhon kont, bekennen unnd betugen mith dießem unßerem apenen verßegelden breve, dass wir mit willen, radt unde vulborde unßer ersamen#erßamen medegebiedigere Claren Mangelstheit, eher, ereme mane undt jungen kynderen, wo de nhun szint offte de szic#szie hernachmals tugen mochten, erfflick gegeve[n], gegunt unnd vorlenet hebben, als wir in krafft diesses brives gonnen, geven und vorlenen im hakelwerke unnd kerspell thom Durben ein stuecke ackers mit ener wortsteden bolegen wo volgt: als von Andres Hinekemans wortsteden ahnthogaende den olden wech entlangest bitt in ein vlieth, dan#dar Hinekemans schedunge is unde de acker langest deme olden wege wen[deth], uth deme vlete den acker entlangest nicht#richt dael tho gaende bet in den molenbeck, den molenbeck entlangst dael tho gaende beth richt up jegen Hinekemans vorbenombte wortsteden, dar [ein] stein tusschen mit einem crutze getekent licht, welkeren vorbenombden acker inn ehr tiden ein cumpthur tho Goldingenn mit Matses Treyden uthgebuttet hefft
hirto uth dem dorpe Stroken dre gesinde, als Marten Lips, Konpe Baltkay und Mattyk Marthen Leskonpe Baltkay und Mattik, mit erer marke unde thobehorunge, [die sie] alßus lange bethher gebrukt hebben
noch ein stuecke ackers, belegen twessche[n] Siuerth Berch unde Hinekemans acker, als dath umbheer mit stinen, kulen unnd crutzen [gete]k[en]t is, beth tho wedder an den vorbenombden Syuerth Berch
hirto noch ein stuecke ackers, bolegen twisschen eine sziepe, dath dar vluth uth deme gebrokede Oßepurwe, by deme sype up to volgende bett ahn Treyden acker, den acker entlangk ahn ein sziep, dat Treyden unnd Joden schedunge is, dath siep dael tho gaende bith an der borger acker, deme entlangk bit ahn dat vorbenombde sziep, dath uth Oßepurwe vluth, dar eth szick anhoff
noch hirtho ein gebroket Backpurwe mith ethliken hoyschlugen, de wanehr Gotschalck Ram und de Pehoneschen#Perkoneschen wohl die Bewohner von Perkohn 2 km sw Altowit gebruket hebben, mit allerley nutt unde beqwemichh(eit), wo de genomet sin edder genomet mogen werden, als ahn ackeren gerodet edder ungerodet, hoischlegen, wesen, weden, vedrifften, holtungen, busschen, aßen, wateren, beken, siepenn, szehen, honnichbomen, honnichweiden, vischerien, vogelien unnd allent, wa.#war Clara Mangelsteit, ere man unnd kindere recht tho hebben mogen, nichts butten bescheden, vordan tho hebbende, tho besyttende, tho beholdenn[de] unnd tho gebrukende vrie unnd vredeßam nha lehngudes rechte tho ewigen tiden. Dusses in orkunde unnd tuchen(isse) der warheit hebbe wir Wolter van Plettenberch, mester bavenbenompt, unse ingeßigell rechtes wetendes ahn dusßen breff dhon hangen der gegeven is tho Wendenn friedage nach Panthaleonis nach Christi unßeres herrn gebort dußentvieffhondert darnach im dreiundtwintegesten jahre.(?)
comment
pressureDer Editionstext folgt A. Bauers Abschrift, diese wiederum E. v. Boettichers Abschrift von A.