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Bauer360

OM. Wolter von Plettenberg belehnt Hermann von der Horst und seine Erben mit dem Land in beschriebenen Grenzen und 7 Gesinden, ferner mit weiteren 7 Gesinden neben Valsche Thomas und einer Herberge in der Vorburg von Doblen, zu Lehngutsrecht. Wenden, 1507 Sept. 29
Lehnsurkunde
Überlieferung:
aus B: Kop., 17. Jh
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Wir broder Wolter von Plettenbergk, meister tho Liefflande Düzsches ordens, bekennen und betugen mit dußem unserm apenen versegelten breve, dat wy mit rade, willen und volborht unser ersahmen mitgebedigers Herman von der Horst und alle sienen rechten wahren erven gegeven und verlehnt hebben und in crafft und macht dußes breves gunnen und verlehnen sodan landt mit sieven gesinden, als in dieser nabeschreven schedinge utgedruckt stett: int erste anthogande von deme olden Pesteschen wege, dar eine kule ist, von kreuczen tho kreuczen in ein moßbrock, von tecken tho tecken over ein hogen berg, dar ein kule ist, von dar noch over ein hogen berg, dor steidt ein vürenbom mit einem creuczen, von dar beth an ein eckenbom mit einem creuczen, so fort von ecken tho ecken beth an eine brügk, genandt die Schweinbrücke, von der brügken durch ein bröchte von teckenen tho teckenen in ein wegk, dem wegk tho folgende beth an ein flaßgrote, von dar beth an ein vührenbom mit tween crüczen went in die Sesßow, de Sesßow dale an ein grundt, den grundt up tho folgende an ein eckenbom mit tween krüczen, vort von teckenen tho teckenen went in die Abgulsche see, die see endtlangst an ein eckenbom mit tween crüczen an Lamers Mürer syne scheding, von syner [scheding] endtlangst von teckenen tho teckenen beth in ein gebröckte, genömet Outsode, beth an ein flaßgrotte, von dar recht durch dat gebröckte beth dar de Outsode uth fluth, an den olden Pesteschen wegk, deme wege tho folgende beht an de kuhle, dar duße schedinge anhevet
und darto seven gesynde beneven Valsche Thomas mit aller thobehörung, so dat de olden breve, becken und sypen medebrengen unde uhtwysen
mit allerley thobehorung, nut und beqwemigkeit, wo de genompt sein oder genompt mögen werden, alß an ackern gerodet und ungeradet, an heuschlegen, weyden, wysen, viehetrifften, hollczungen, wolden, buschen, birßen, becken, watern, seen, sypen, honigbohmen, honigweyden, vischereyen, vogeleien etc. und wor Herman von der Horst und syne rechten wahren erven moegen recht tho hebben, nichts buden bescheiden
noch eine herberge mit einem schorßsteine in der vorburg tho Dubbelen vordan to hebbende, tho besittende, to bruckende undt tho beholtende frey und fredesambligken na lehnguhdes rechte to ewigen tyden. Deß to orkunde der warheit hebben wy unser ingesegell under an dußen breff witlucken donn hangen, de gegeven und geschreven ist to Wenden in den jharthallen unsers Heren vyfftenhundertundsoven am tage Michaeliß archang[e]li.(?)
comment
pressureVgl. die Verlehnung eines Landstücks mit 12 Gesinden im Doblenschen an Andreas von der Horst aus dem Jahr 1487 mit teilweise abweichender Grenzbeschreibung (Bauer 304).