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Bauer351

OM. Wolter von Plettenberg belehnt Martin von dem Brincke und seine Erben mit das Land und Landgut, das Johann Louwe inner- und außerhalb Goldingens besaß, zu Lehngutsrecht. Wenden, 1501 Juli 28
Lehnsurkunde Text nach A. Bauers Abschrift von moderner Abschrift (B).
Überlieferung:
aus B: Abschrift von J. Döring
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Wi broder Wolter van Plettenberge, meister to Lifflant Duitsches ordenns, doin kunt unnd bekennen mit dussem unsem openen breve, dat wi mit rade, willen unde vulbort unser ersamen medegebedigere Mertin van dem Brincke und all sinen rechten waren erven gegunt und verlehent heben, in crafft und macht dusses breffs gonnen und verlenen sodan lant unnd lantguidt, als dat Johann Louwe besetten, gehat unnd gebruket hefft, mit allerleye tobehoringe, nuth unnde beqwemicheit, wie de genomet sin eder mogen werden, an lande, lüdenn, egendome, binnen unnd buten Goldingen belegenn, nichtznicht buten bescheden, vordan datgenne na inholde und vermoge siner oldenn lenbreve to bruken, besitten und to beholden vry und vredsamlicken to ewigen tiden na lenguitz rechte. To orkunde unnd tuichnisse der warheit heben wi unsen ingesegell unden an dussen breff wetentlich doin hangen, de gegeven is to Wenden am mitwecken na sunte Annen dage in den jaren unses Hern, do men schreff viffteinhundertundein.
comment
pressureDer Belehnung ging die Überlassung des väterlichen Erbes durch Bartholomäus Louwe an Martin von dem Brincke voraus (Bauer 343 u. Erg. 324). Demnach wurden diesem Nitten und Scheden in der Burgsuchung und dem Kirchspiel Frauenburg (aber ebenfalls im Komtureigebiet von Goldingen gelegen) Pakarien und Payulen im Gebiet Goldingen sowie ein Haus und eine wüste Hausstätte in Goldingen überlassen. Der Urkundentext basiert auf A. Bauers Abschrift von B.