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Bauer293

OM. Bernd von der Borch belehnt Klaus Korff und seine Erben mit einem Stück Landes im Amt und Kirchspiel Durben in beschriebenen Grenzen zu Lehngutsrecht. Wenden, 1483 [Juni 10]
Lehnsurkunde Text nach A. Bauers Abschrift (nach L. Arbusow) wohl von Kopie von ca. 1600 (B).
Überlieferung:
aus B: Kop., um 1600
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Wy broder Bernt vann der Borch, meister tho Liflande Dudesches ordens, bekennen und betügenn openbar mit düssem unserm openen versegelden breve, dat wy mit rade und vollborth unser ersamenn medegebediger Clauß Korff und alle sine rechtenn waren ervenn gegeven und vorlenet hebben und inn unnd mit krafft dusses brefes geven und vorlenen eynn stucke landes, so also dat im ampte und kersspel thom Durbenn unnd inn dussen schedinge in de becke Vdera gehetenn, nedder wart by langs Gerth Rummels schedinge langes einen wech inn de Birxstell, uth der Birxstell tho gande dorch einen busch, gehetenn de Middelbusch, dar ein siep uth dem busch flut, bet in eyn water, Rung gehetenn
fort na ein ander stucke landes twischen einer wiltniß gelegenn und einem andern stucke vonn der becke Wieteweck bet inn eine becke Appas, de Appas up tho gande in de Mussite becke, de Mußtsche becke up tho gande bet inn de Rantßersche see, vonn der see tho gande in de Salle sirge, vann der Sallen sirge tho gande in de Trunde, der Trundenschen becke tho volgende in de Runge, fort aver tho tretende ann einem eykenbohm, de gedeckent is mit einem crucze, unnd waret vonn crucen tho crucen bet an de Gulbe, fort aver de Gulbe ann einem eykenbohm, de geteckent ist mit einem cruce, von der eyke an eyne ander eyke, getekent mit eynem cruce, von eicke fort tho gande an eyn broeck, geheten de Resse, dorch dat broeck tho gande bet an eynen berch, dar eyn cruce gehauuen is, an ein eikennbom, von dem berge fort tho gande bet in de Birxstel, aver de Birxstel tho gande bet an einem bom, getekent mit einem cruce, von dem cruce tho gande bet an einen fürenbom, geteckent mit einem cruce, an Assecken sate, unde von Assecken sate tho gande, dar de Vdera utspringet, vort tho gande dorch eine bröcke, voran tho gande in einen weg, dem wege tho folgende bet in de Laßbecke, aver de Laßbecke tho gande an einen eikenbom, geteckent mit einem cruce, vort de becke tho folgende bet an Funcken schedinge, von Funcken schedinge tho folgende bet an Iöden schedinge, dar sick de schedinge ersten anhewet
mith allerley thobehoringe, nut unde beqwemicheit, wo de genomet synn edder genomet mügen werden, alss an ackern gerodet und ungerodet, hoyschlegen, wesen, weyden, veedriften, holtungen, buschen, wolden, birsen, watern, becken, seen, sipenn, fleten, honnigbömen, honnigweiden, fischereyen, vogeleyen unnd wor Claus Korff und alle sine rechten waren erven vorgemelt mogen recht tho hebben, nichtsnicht buten bescheden, vorthann tho hebben, tho besitten, tho gebrucken und tho beholden fry und fredesamlich na lehnguts rechte tho ewigen tidenn. Des thor orkunde und tuchnisse der warheit hebben wy unse ingesegell unden an dussen bref laten hangen, de gegeven is tho Wenden am dienstage nehst [...]cii Tiburcii, KGChr. N.F. und Verzeichnis Arbusow haben Bonifacii in den jaren na Christi gebort dusendtverhundert und darna im dreundachtentigsten.
comment
pressureDer Urkundentext folgt A. Bauers Abschrift, diese wiederum L. Arbusows Abschrift wohl von B.