Kurland Property Records

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Bauer289

Bf. Martin von Kurland spricht im Streit zwischen Heinrich von Sacken einerseits und Margaretha, der Ehefrau Arnd von Sackens selig, andererseits um ein von Heinrichs Mutter hinterlassenes Geschmeide unter Inserierung des Urteilsspruchs des Manngerichts zu Goldingen (Erg. 1164) und nach Anhörung der Zeugen Heinrich von Sacken das Geschmeide zu. Hasenpoth, 1480 Juli 11
rechtliche Auseinandersetzung Text nach A. Bauers Abschrift von der Ausfertigung (A).
Überlieferung:
aus A: Ausf.
Material: Pap.
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Wie Martinus, van Godes unnd des pawestliken stoles gnaden bisschopp der kercken tho Cuerlande, bekennen unnd bethughenn openbar myt dussem unszem openen breve, dat vor uns erschenen sien de erbare unnd wolduchtighe man Hynrick van Sacken van eynem unnd de erlike unnd doguntsame fruwe Margareta, salighenn Arndes van Sacken, des benomeden Hynrikes broder, naghelaten huszfrowe, vam anderen deile unnd hebben vorlutbaret, wo sze van beiden deilen tho Goldinghen am negesten gheholdenen mandaghe umbe des gedachten Hynrikes van Sacken szelighen moder nagelaten smyde, alsz eyn horn rn unnd gordell unnd ander thu^ech, wat dartho denet, tho rechte gheghan hebben unnd van den guden mannes tho deme mandaghe verszammelt eyn ordell vor gerichte ingebracht unnd affgesproken ist, alsz dat clarliken uthwiszet%uthviszet de ordels breff, de uns ok upp de tydt, do beide bovenberurde deile, als Hynrick unnd Margarete, vor uns irschenen, bewißet wart gantz unnd unvorszeret myt veer ingesegell vorszegelt, alsz nemliken des werdighenn heren Gerdt van Mellinckrad, do thor tyt tho Goldingen kumptur, unnde d[er erbaren] wolduchtighen mennen Ewalt Treiden, manrichteren, olde Johann Brincken unnd Johann Turcke, bysitters, welker vors[... von] worde tho worde ludet alsz hyrna volgeth: Folgt Urkunde Nr. Erg. 1164. Na lude unnde uthwisz[unge] szodanes ord[el]s hebben wie Martinus, bisschopp vorbenomet, de gemelden parte, also Hynr[ick unnd] Margarethe, [... he]fft Hynrick syne thuge vorgebracht, alsz by namen de werdighenn unnd e[rbar]hen unnd mann[... ...] Hinricum, dekent, Theodericum, unszer kercken domheren, unnd Bertholdum Korbis, dersulvighen unszer kercken olde vogeth, de eyndrachtichliken unnd eynes ludes bekanden, dat Hynrickes van Sacken selighe moder by geszundeme lyve myt fryem willen in erer aller kegenwerdicheit alle ere gesmyde, alszo horn rn unnd gordell unnd wat sze an bewechliken goderen hadde, deme vaken gedachte Hynrick uppdroch unnd gaff, umbe dat he sze ere levedaghe myt aller notdorffticheide besorgen sulde, alsz sze dat in gantz untwivelick getruwen tho eme hadde. Na vorhoringhe szodaner Hynrikes tughe frageden wie Margarethen ergedacht umbe ere tughe unnd bewysz, wat recht sze vormende tho deme gesmyde, alszo boven berurt ysz, tho hebben, hadde sze neyne getuchnisse. Ock kunden wy irkennen, dat Hynrick tho szodanen gesmyde bether beweringhe unnd recht hadde denn Margaretha. Darumbe hebben wy demsulvighen Hynrick dat gesmyde, alsz horn rn unnd gordell unnd alles, dat eme szyne salyghe moder gegheven hefft, myt rechte thogedeilet vordan fry unnd fredeliken myt synen erven tho bruken unnd tho beholden. Darover unnd an sien gewest de benomeden werdighenn unnd erbaren heren provest, dekent, her Dyderick unnd de olde voget unnd her Ambrosius, her Peter, her Nicolaus, unszer kercken domheren, unnd Jurghen Butteler, upp de tydt landtknecht unnd tholk tho Goldinghen, der vaken gedachten Margarethen broder. Des thor thuchnisse der warheit hebben wy Martinus, bisschopp, unsze ingesegell laten drucken unden wppt spacium dusses breves, de gegheven isz upp unszers cappittels slothe Azempoth am dingeszdaghe vor Margarete virginis in den jaren na Cristi gebort dusentverhundert unnd dar[na] im achtentigesten jar.(?)
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pressureDer Text basiert auf A. Bauers Abschrift von A.