Kurland Property Records

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Bauer197

OM. Heidenreich Vincke belehnt Berthold Worm und seine Erben mit 6 Haken Landes in der Burgsuchung Zabeln und 8 kurischen Kappen in beschriebenen Grenzen zu Lehngutsrecht. Kandau, 1439 Dez. 4
Lehnsurkunde Text nach A. Bauers Abschrift von Kopie des 17. Jahrhunderts.
Überlieferung:
aus B: Kop., 17. Jh
Material: Pap.
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Wier bruder Heinderick Heidenrick Vincke, meister Deutscheß ordenß to Liefflandt, bekennen undt betugen openbar in dussene openen breve, dat wie mit rade und volborth unser ehrsamen mitgebedigere Bardtholdt Worm undt allen sienen rechten wahren erven to leengudt gegeven undt vorlenet hebben und mit krafft dusses breves geven und vorlenen söß haken landeß, in der borcksokinge tho Zabel und in unßer dusser nachgeschreven schedingen belegen: indt erst anthohevende an dem Roholbestben Roholbeschen zu lesen sein, vgl. unten. bröke
eine sype to volgende bett Kucken scheding
von der schedinge to gande bet an de Rammelißche becke
desulvige beke dahlwartz to gande bett an eyne sipe
datsollvige sypp up tho gande dwerß over an den Pedewallschen wech, dar ein stein liegtt, mit einen krütze getekent, bet an eine bröck
deme bröke tho volgende bett [to] eyner kulen
von der kulen dalwart tho gande bet to eynem stein, mit eynem krutze getekent
darnach dem Karcklißchen wege to volgende bit an de Ricksten bröke, dar eyne kule gemacket ist
dannach antohevende an der olden schedingen deß%daß B zaligen Hannß Worm
dem Ricksten bröck to volgende dwerß over den Karcklißchen wech, dar ein stein ligt, mit eyne[m] krütze getekent, bet tho dem broke Abßen
demsolvigen broke toh volgende bet to den vorher vorben(ombten) Rolobschen bröken. Vortmer so gewen und voreren vorlenen(?) wie den vorgeschreven Bardtholdt Worm und all sinen rechten waren erven to leengude dortt 8 Kurschen koppen kappe = Flächenmaß, Bruchteil einer Lofstelle, in dusser nachgeschrevenen schedingen belegen: indt erst anthohevende an den Kurschen koppen, dar eine kule ist
vort der Ramelesche beke dalwart to gande bit an Klenetzen scheding, dar eyne sipp iß
datsolvige sipp up tho gande bet an dene Pedewalischen wech
demsolvigen wege tho volgende bet wedder an de Kurschen kappen
welcher sesz haken landeß und Kurischen koppen wor bey vorben(ombt) oder ähnliches mit aller tobehörige, nutz und beqwemicheit, wo dat genömet sin efft mögen genömet werden und in eren schedingen sint belegen, alß an acker gerädet und ungerädet, hoyshlagen, wasen, weyden, vedryfften, holltingen, buschen, bröken, wateren, zypen, stöwingen, vißherigen, vogeleyen, honichbömen, honichweiden, undt wor de vorgerörde Bertoldt Worm un alle sinen rechten waren erven mogen recht tho hebben, nichteß nicht buten bescheyden und in aller mathe, alß de salige Hannß Worm de vorbenömbt sechß haken landeß und de Kurischen koppen tovoren hefft gehadt und beseten, vort to hebbende, brukende, besittende und to behaldende fry und fredsamliken nach leengudtrecht to ewigen tiden. Deß to urkundt und to eyner tüchniß der warheit so hebben wie unse ingesegell latten%lathen hangen undene an dussen breff, de gegeven iß to Kandow an sunte Barberen dage in dem joren nach Christ gebort dusendtveerhundert und darnach im negenundtdortigsten johr.(?)
comment
pressureDer Text basiert auf A. Bauers Abschrift von B. Offenbar ist schon die kopiale Überlieferung des 17. Jahrhunderts fehlerhaft und enthält verderbte Namensformen.