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erg1107

[OM. Hermann von Brüggenei gen. Hasenkamp] mahnt den Komtur von Windau, das Gebiet Windau nicht weiter zu zersplittern, sondern abgekommenes möglichst zurückzugewinnen. Der Bitte Herman Sevelts und seiner alten Magd wolle er entsprechen, wenn dies dem Gebiet unschädlich sei. [Wenden], [15]45 Sept. 20
anderes Schriftstück
Überlieferung:
aus B: gleichz. Notiz
Material: Pap.
Archiv: Stockholm RA, Livonica I vol. 8
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Sondages na Lamberti anno etc. XLV hefft der hochwerdiger, grothmechtiger furst, m. g. h., disse nafolgende meininge ahn den cumpthur thor Winda tho schrivende bevalenn, wue dat m. g. h. bykumpt, wie dat in vorledener tidt vast vele van dem gebede gekamen, in welch(em) sine gnade keinen gefallen dragen, derhalven gnedichlich bogerend, ock ernstlich bofelend, dat der cumpthur dat gebede, welchs doch in sich klein, nicht wider vorsplittere, sunder mit allem flite daran sy, wes by sinen tiden darvan gekamen, dar wedder bythobringen. Ock de vorbede Hermen Seuelt und sine olde maget belangend, dewilen Hermen den bref ock up den hoff Kalbarden ludend willigen und gehorsam overgeven, hebben min g. f. und h. dem heren vaget tho Candow und Philips van der Bruggen datselve tho bosichtigende befalen, und so idt dem gebede nicht schedlich, wil m. g. h. ehme darmit wilfarn.(?)
comment
pressureHermann Sevelt wurde nach anderweitig überlieferter Nachricht zusammen mit seiner Ehefrau Elisabeth Maydell im Jahr 1545 mit Kusten im Windauischen belehnt, vgl. Bauer 446, ggfs. als Anmerkung hierher. Seine Erwähnung in der vorliegenden Notiz über ein im September des Jahres ausgefertigtes Schreiben läßt an ihn als einen noch unverheirateten oder bereits verwitweten Mann denken; möglicherweise war also zu diesem Zeitpunkt seine Frau bereits verstorben. Ob die Belehnung mit Kusten in demselben Lehnbrief enthalten war, auf den Hermann Sevelt Verzicht leistete, bleibt unklar. Der Ausstellungsort ergibt sich aus Erg. 1106.