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erg1095

[OM. Hermann von Brüggenei gen. Hasenkamp] an den Hauptmann von Mitau: Er möge Humpert Konnick (Koenicken) angesichts seines erlittenen Schadens aus dem aufgerichteten Vertrag entlassen. Wenden, [15]45 Febr. 8
anderes Schriftstück
Überlieferung:
aus B: gleichz. Kop
Material: Pap.
Archiv: Stockholm RA, Livonica I vol. 8
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Her hovetman, als wy hirbevorn den erbarn, unsern leven getruwen Humpert Konnickenn schriftlich by Iw vorbeden, dat gy de upgerichtede wedde und vordracht in ansehung sines erledenen schadens muchten fallen laten, heft he uns avermals underdenichlich berichtet, wue gy ehne der nicht tho vorlaten gedencken, sonderen ehne vast drengen und uns derwegen, ehne nochmals by Iw tho vorbidden, angefallen. Dewilen wy dan mit ehme sines velen und groten schadens halven ein sunderlich mitlyden dragenn, bogeren wy gnedichlich, gy den armen man solcher vordracht und wedde umb unsern willen wollen vorlaten. Solchs gereket uns tho dancknamigen gefallen etc.
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pressureIn einem Schreiben des Bausker Vogtes von 1542 Jan. 14 ist von dem Schaden die Rede, der Humpert Konnick durch Untertanen des Propstes zu Wilna zugefügt wurde (Erg. 1175). Der erlittene Schaden könnte aber auch vor dem allgemeinen Hintergrund der litauischen Grenzregulierung zu sehen sein. Humpert Konnick war im Gebiet Bauske an der Grenze zu Litauen als Nachbar des Hermann Wrede besitzlich und wird bereits 1541 März 11 in einem Schreiben des Bausker Vogtes als einer derjenigen Lehnsleute genannt, die bei der anstehenden Grenzregulierung mit Litauen von großen Verlusten bedroht seien (Erg. 290).