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erg1064

OM. Heinrich von Galen belehnt Lutke Munters, Magd des Vogts von Bauske, und nach ihrem Tod ihren Sohn Jürgen Sellink und seinen Erben mit einem Stück Landes im Gebiet und Kirchspiel Bauske in beschriebenen Grenzen, einem Halbhäker namens Pecus Lepsar und einer Herberge auf dem Schild zu Bauske, die Heinrich Sintermann zuvor besaß. Wenden, [15]57 Febr. 13
Lehnsurkunde
Überlieferung:
aus B: Konzept
Material: Pap.
Archiv: Stockholm RA, Livonica I vol. 4
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Wir Heinrich von Galen etc. thun kundt und bokennen in und mit diesem unserm offenen vorsiegeltenn briefe vor allermenniglichen, das wir mit consent, willen und vulborth unser erw(irdigen) hern mitgebietiger Lucken Munters, des hern Vogtes zum Bowschen seiner maget, zu deren lebetagen und nach irem absterben irem sone Jurgen Sellingk und allen seinen rechten erben gegunnet, gegeben und vorlehnet haben, wie wir auch hirmit craft dieses briefs ihnen gunnen, geben und vorlehnen ein stucke landes im gebiete und kerspell zur Bowschenburgk und in nachfolgender scheidung bolegen: ersthlich auss der Memel ahnzufangenn, dahr eine kreutzkule mith kalenn gefulleth, dar gehet ein pener an
denn pener auf tzu folgenn biss ahnn eine strowte
die strowte strack uber zu gehnn bis ahnn eine pener
denn pener zu folgenn biss ahnn einenn eichebhom, dahrbei eine kreutzkule, mith kalenn gefulleth
vonn der kreutzkule auff die richte zu gende biss ahn einenn eichebhom, darbei eine kreutzkule, mith kalen gefulleth
vonn dem eichebhom die richte an einenn wech
dem wege zu folgenn biss an einenn eichebhoem, darbei eine kreutzkule, mith kalen gefullet
vonn dem eichebhom die richte zu gehnde biss ahn eine strowte
strack uber die strowte zu ghende biss ahn ein penehr
denn pener nach zu folgenn biss ihnn ein gebrockeschenn
strack die richte zu ghende uber dass gebruckeschenn ahn eine kreutzkule, mith kalenn gefulleth
vonn der kreutzkulenn die richte zu ghende ahn ein gebrocket, dar eine kreutzkule bei, mith kalenn gefulleth
vonn der kreutzkulenn die richte durch dass gebrucke biss ahnn die Weisse she, dahr eine kruetzkule, mith kalenn unnd funnff steine gefulleth, ist
vonn dhar langest dehr Weissenn sehe zu gehnnde biss ihn ein siep, so auss der Weissenn sehe fleusseth
denn siep nach zu folgenn biss ihnn Klynenn kleinenn, davor gestrichen ein strowte
der strowtenn nach zu folgenn bis ihnn die Memell
die Memel dahl zu gehnde biss ahnn dass vorige kreutz, dar sich die scheidung erst angefangenn. Noch gunnenn, gebenn etc. wihr Lucke Munters unnd nach irem abghange obbgemeltem irenn sonne, Jurgenn Sellinck, er[b]lich unnd ewig etc. einenn halbhecker, genannth Pecus Lepsar, mith seinenn allenn zubehorigenn lanndenn unnd eine herberge, auff denn schilde zur Bowschenburg obenn dem slosse belegenn, welche Henrich Sintermahnn etzlige jahr inn wirdenn gehabt
mit allerlei zubehorung, nutz unnd bequemicheiten, wie die genant [sind] oder genant mugen werdenn, alß an ackeren, geradet unnd unngeradet, hewschlegen, wiltnussen, holtzungen, buschen, bruchtenn, birssen, wassern, fliessen, bechen, sypen, sehen, wiesen, weiden, vehedriften, honnichbeumen, honnichweiden, vischereyen, vogeleyen und sunst allens, wor gemelte Lutke Munters tho ohrn levedagen und ihre sohn Jurgen Sellingk und seine rechte wahre erben mugen recht zu haben, nichts außenbescheidenn, vordann zu haben, zu besitzen, zu genutzen, gebrauchen und zu behalten, frey und fredesam nach lehenguts rechte zu ewigen zeiten. In urkundt etc.(?)
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pressureAb der Pertinenzformel von einer zweiten Hand geschrieben.