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erg0898

OM. Heinrich von Galen belehnt seinen Rat Philipp von der Brüggen und dessen Erben mit Erle Plenen und allen Gesinden daselbst sowie mit weiterem Land an der Zerxte, jedoch ausgenommen, was Jürgen Wulf in derselben Gegend mit Siegel und Brief beweisen kann. Wenden, 1552 Febr. 11
Lehnsurkunde
Überlieferung:
aus A: Ausf.
Archiv: GStAPK, VIII. HA B 24: Sammlung Stavenhagen Urk. Nr. 420; Riga, Hist. StaatsA., Best. 6999, Fb. 31: Brfl. Stenden, Akte 18(?)
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Wir Hinrich von Galenn, meister Duitzsches ordens tho Liefflandtt, doen kundt, bekennen und betuigenn inn und mit diesem unserem apen versiegeltenn brieffe fur idermenniglich, nachdem der achtpar, erentveste und hochgelarter unser rhatt und liever getruwer Philipss von der Bruggenn nu viel jar her nicht allein hier im lande, sonder och by den umbligenden kunnigenn und potentatenn und entlichenn inn drien schwerenn reisenn by Romisscher keiserlichen und kuniglichen maiestetenn, churfurstenn, furstenn und stenden dess rikes viel nutzer truwer dienste uns bewisenn, dess wir gnedigst danckbar, dat wy demnach mit consent, weten, fulborth und willen unser wirdigen mittgebiediger im und sinen rechten waren ervenn gegunt, gegeven und verlehnet hebben als wy ehnen hiemit inn krafft dieses brieffs gunnen, geven unnd verlehnen Erle Plenen mit all den gesinden darselbst, besatt und unbesatt, und alle dem, wess twisschen Wetze Plene, Grauen und der Serckstenn becke, dar die beidenn inn die solte sehe fletenn, gelegenn
sampt all irem lande, luden, hoyschlegen, ackerenn, busschenn, heiden und gebröcktenn und allen anderen, wess vorhir tho Erle Plenen gehorett und die vorgemelte gesinde tho Erleplenen oldinges besetenn und beschlagen hebbenn, wu solchs wider durch den wirdigenn und achtbarn unsern lieven andechtigenn heren vogtt tho Candow mit cruitzen und kulenn soll betekenet werden
doch hiervon uthbescheidenn, wess Jurgenn Wulff uff dersulvigen gegenheit mit segelen und brieffenn uff Dirich Berntt sprekende bewisenn kan
mitt allem nutt und beqwemicheit, recht und gerechtigkeit, visscherienn, jachten, vogelienn, holtingenn und alles andern, wie das genömet ist oder genomet mach werden, und alles, wor gemelter Philipss von der Bruggenn und seine erven wider recht tho hebben mugen, nichtsnicht buten bescheiden, vortan tho hebben, tho besitten und tho gebruken und tho beholdenn glick ander sine guder frie und fredsamlichenn tho ewigenn tydenn. Inn urkundt unnd mehrer bevestigung der warheit hebben wy Hinrich von Galenn, meister obgemelt, unser inngesiegell rechtes wetendes unden an diesen brieff doen hangenn, der gegeven und geschreven tho Wendenn den eilfftenn Februarii nach Christi unsers heilands geburtt im dusentviffhundert und darnach im zweiunndfunfftzigstenn jhare.(?)