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erg0878

OM. Hermann von Brüggenei gen. Hasenkamp belehnt Klaus Korff, des seligen Christoffers Sohn, und dessen Erben mit dem väterlichen Erbe in der Burgsuchung und dem Kirchspiel Talsen in beschriebenen Grenzen, zu Lehngutsrecht. Wenden, 1545 Dez. 16
Lehnsurkunde
Überlieferung:
aus A: Ausf.
Material: Perg.
Archiv: Riga, Hist. StaatsA., Best. 5561, Fb. 4, Akte 345; GStAPK, VIII. HA B 24: Sammlung Stavenhagen Urk. Nr. 378
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Wi Herman van Bruggenei, genandt Hasenkamp, meister Duitsches ordens tho Liffland, don kundt, bekennen und betuigenn inn und mith diesem unserem apenem vorsegeldenn breve vor idermennichlichenn, dath wy mith rade, wyllen und vulborth unser werdigen herenn gebiediger Clawes Korffe, selige Christoffers sone, unnd sinen rechten waren erven gegunt, gegevenn und vorlehnet hebbenn alse wy emhe hirmit und in craft dieses breves gunnen, geven und vorlehnen syn vederliche erve unnd gudere inn der borchsokung unnd kerspell tho Talsenn, gelick unnd in aller mathenn, wie dath sine vorolderen vor emhe, uthwisung des oldenn lehnbreves so umbkamenn, allerfrigest beseten hebbenn, inn dieser nhabeschrevenn scheidung belegenn: erstlich anthohevende an der Normisschenn beke, dar eine kule is an einer fuchtniß, diesulve fuchtniße up tho gande beth ann einenn borne, van dem borne vorth dersulvigen fuchtnisse up tho folgenn beth ann einen ekenbom, welcher getekent is mith einem crutz unnd darby eine kule gemaket is, van der kulenn vorth einer fuchtnisse daell tho folgen beth in eine fuchtnisse, die Raudup genandt, dersulvigenn daell tho folgenn beth tho einer anderen fuchtnisse, dar eyne kule gemaket is, diesulve fuchtnisse up tho folgennde beth an eine kule, vann der kulenn tho gande beth tho einer anderenn kulen, van der kulenn tho gande beth ann ein siep, genometh die Dobbelup, datsulvige siep up tho gande beth an eine kule, vann der kulenn tho gande beth an einen wech, dar ein stein licht, mith einem crutze getekennt, van dem steine tho gande beth an einenn anderen steinn, mith einem crutze getekennt, van dar wider tho gande beth tho einem anderenn steine mith einem crutze, licht ann eynem gebrockte, Wulckepurwe gehetenn, van deme steine durch dath gebrockte tho gande beth tho einem sipe, die Wulkeup gehetenn, dar dathsulve sip erstenn uthflut, der Wulkup daell tho volgenn whent inn die Normisschen beke, der Normisschenn beke up tho folgende beth ann die erste kule, dar sich die scheidunge anhevet, mith allerley thobehor, nuth unndd beqwemicheit, wo de genomet sin ader genomet mogenn werdenn, als an ackeren geradet unnd ungeradet, hoyschlegenn, wesen, weidenn, vhedriften, wolden, birsen, busschenn, watheren, beken, sipen, sehn, honnichweiden, honnichbomen, visscherienn, vogelien unnd allent, whor Clawes Korf obgemelt unnd alle syne rechte whare erven mogenn recht tho hebbenn, nichtsnicht buten bescheiden, vorthann tho hebben, tho besitten, tho gebruken unnd tho beholdenn nha lehngudes rechte tho ewigen tyden. Inn urkundt unnd mherer festung der warheit hebbenn wy Herman, meister obgemelt, unser ingesegell rechtes wetens unden an diesenn breff laten hangen, die gegeven unnd geschreven tho Wenden midwekens nha Lucie nach Christi unsers herenn geborth fifftheinhundert unnd darnha im vifunndvertigstenn jare.(?)