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erg0793

OM. Wolter von Plettenberg belehnt Dirich Rethe und seine Erben mit einem Haken Landes im Kirchspiel und Gebiet Tuckum in beschriebenen Grenzen zu Lehngutsrecht. Rujen, 1533 Sept. 30
Lehnsurkunde
Überlieferung:
aus A: Ausf.
Material: Perg.
Archiv: Riga, Hist. StaatsA., Best. 5561, Fb. 4, Akte 299; GStAPK, VIII. HA B 24: Sammlung Stavenhagen Urk. Nr. 324
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Wie Wolther vonn Plettennbergk, meyster tho Lifflannde Duitsches ordenns, doenn kundt, bekennen unnd betuigenn inn unnd midt dissem unserm apenen vorsegeldenn breff, dat wye mid rade, willenn unnd vulborde unser werdigen medegebedigere Dirich Rethen und allen sinenn rechtenn waren erven gegeven, gegunt unnd vorlenet hebben alse wie ehnen hiermit in krafft disses unsers apenen vorsegelden breves gonnen, geven und vorlenen einen hakenn landes im kerspell und gebede tho Tuckum, als dat die kercher darsulvest eine tidtlang boseten und gebruicket und nhu frigwillich vorlaten und overgegeven, in disser naboschreven schedinge bolegen: inth erste annthogaende von der Sergesschen becke bith up ein sypp, also vort to gaende dat syp entlang bith an ein heide, Bedder Sylle genomet, die heide vorth aver to gaende bith wedder an de Sergesche becke, mit allerleye thobehoringe, nutte und boqwemicheit, wo de genomet sin ader genomet mogen werden, als an ackerenn geradet und ungeradet, hoyschlegen, wesen, weyden, vhedrifften, holtingen, busschen, birsthen, sypenn, sehen, wattern, honnichbomen, honnichweyden, visscherien, vogelien und allenth, whor gemelthe Dirich und alle sine rechten waren erven mogen recht tho hebben, nichts buthen boscheidenn, vorthan tho hebbende, tho besittende, tho beholdende und tho gebruickende frig und fredtsamlich nha lennguides recht tho ewigenn tidenn. Inn urkunde und bevestigunge der warheit hebben wie Walther, meister upgemelt, unser ingesegell unden an dissen breff wissentlich doen hangen. Gegevenn und geschreven tho Ruyenn des dingestags nha Michaelis anno etc. im viffteinhundersten und dreunndedertigestenn.