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erg0766

OM. Wolter von Plettenberg belehnt Lutke Nagel und seine Erben mit einem Stück Landes, genannt Birsen-Land, im Kirchspiel und in der Burgsuchung Allschwangen in beschriebenen Grenzen, sowie mit mehreren außerhalb dieser Grenzen gelegenen, aber zum Birsen-Land gehörigen Heuschlägen, einem an der Prieve gelegenen Heuschlag und einem Landstück von 6 Lofstellen Saat auf der anderen Seite der Agge, alles zu Lehngutsrecht. Goldingen, 1526 Okt. 10
Lehnsurkunde
Überlieferung:
aus A: Ausf.
Material: Perg.
Archiv: Riga, Hist. StaatsA., Best. 5561, Fb. 4, Akte 262; GStAPK, VIII. HA B 24: Sammlung Stavenhagen Urk. Nr. 287
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Wie Wolther vann Plettenbergk, meister Duitzschs ordens tho Lifflande, donn kundt, bekennen unnd betuigenn apenbar, dath wie mith rade unnd fulborth unser erßamenn medegebietiger Lutkenn Nagell unnd synenn rechtnn warnn ervenn geghevenn, gegund unnd vorlenth hebbenn, alß wie ock inn kraffth dysß breves gevenn, gonnenn unnd vorlehnenn eynn stucke lands, Birsenn landt genhometh, im kerspell unnd borchsokinge tho Alßwangnn inn dysser nhageschrevenn schedinge bolegenn: inth erste anthohevende ann eyner beke, dar eyn stein licht, mith tweenn crutzenn getekenth
vann deme stene tho gande biß tho eyner kulenn bie eynem wege
vann der kulenn tho gaende biß tho eynem stene, mith eynem crutze getekenth
vann deme stene recht up tho gaende wente ann eynn sipp
dath sipp upworth tho gaende bith ann denn Birsesschnn wech, dar eyne kule ghegraven is
van der kulenn recht up tho gaende wente ann eynn sipp
dath sipp up tho volgende bith ann Phowgenn acker, dar eyne kule is
vann der kulenn durch dath gbruickte, Wernn genhometh, tho gaende bith ann eyne ecke, mith eynem crutze getekenth
vann der eckenn wente ann eyne pener
denn pener tho volgende vann crutzen tho crutzenn biß ann eyne kule
vann der kulenn tho gaende wente ann eynenn pener, dar eyne ecke steith mith eynem crutze getekenth
vorth deme pener tho volgende vann crutzenn tho crutzenn bith ann eyne kule, dar die Arckulsche schedinge is
tho volgenn bith ann eyne ecke, mith eynem crutze getekenth
vann der ecke bith ann eynn gbruickte, dar ock eynn ecke, mith eynem crutze getekenth
vann dem gbruickte tho gaende bith ann eynn sipp, dar ock eyne ecke, mith eynem crutze getekenth, steith
dath sypp aff tho gaende aver denn Sirendesschnn wech wente ann eynn ander sipp
dath sipp aff tho gaende wente ann eyne beke
de beke aff tho gaende bith ann denn stein, dar sich de schedinge ersth anhoff. Noch vorlehenenn wie ohme ethlicke hoyschlege, die butenn dysser schedinge belegenn [sin], de tho dyssenn Birsesschnn lande horenn
hirtho noch eynenn hoyschlach, upp der Riua belegenn, dar de Agge uth der Riua vluth, de Aggenn tho volgenn, beth dar eyne kule ghegravenn is, vann der kulenn eyne voethpatte tho volgenn dorch eine heide recht inn de Riua, der Riua tho vholgenn, dar sich de schedinge ersth anheveth
unnd noch upp der andernn sydenn der Aggenn twe kuyenn stede hoyes unnd eynn stucke lands ungeferlich seß lopp stede sades. Des ßollenn des cumpturs burenn tho Goldingnn orhe hoyschlege beholdenn, die se ann der Birsesschnn schedinge hebbenn. Hirvor wedder averlatenn unserm ordenn Lutke Nagell und syne erven eynn stucke ackers, bolegn an dem vhelde vor dem schlotte Hasenpoth, und noch ethlicke hoyschlege, de tho dyssem lande gehorth hebben, so de inn ertidenn de Vorspele in gbruick und bosith gehath hebbn
mith aller nutte und beqwemicheit alß ann ackern gerodeth und ungerodeth, hoyschlegnn, wisschnn, weiden, vhedrifften, wolden, holtingen, busschn, birsen, besen, honnichweiden, honnichbomen, sipen, sehen, beken, visscherien, vogelienn und alleth, wur genante Luthke Nagell und syne rechtn warn erven recht tho hebben, nichtsnicht buten bescheiden, nha lehnguids rechte. In urku[n]de der warheit hebben wie unse ingesegell witlickn laten hangen ann dyssen breff, die ghegeven is tho Goldingn mithwekens nha Dionisii anno viffteinhunderthseßundtwintich.