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erg0748

OM. Wolter von Plettenberg erneuert Johann Bucholt und seinen Erben, da ihm die alten Lehnbriefe abhanden gekommen sind, die Belehnung mit einem Stück Landes in der Burgsuchung Hasenpoth, genannt Asweden, und einem Stück Landes, genannt Paddern, beide in beschriebenen Grenzen, sowie mit einem Heuschlag und verschiedenen kleineren Landstücken, Äckern und zwei Hofstätten bei Hasenpoth, alles zu Lehngutsrecht. Neuermühlen, 1523 Sept. 26
Lehnsurkunde
Überlieferung:
aus A: Ausf.
Material: Perg.
Archiv: Riga, Hist. StaatsA., Best. 5561, Fb. 4, Akte 245
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Wie Wolter von Plettenberch, mester Duitzsches ordens tho Lyfflande, doen kundt, bekennen und botugen mit dussem unsen vorsegelden apen breve, dewiele unsem leven getrwen Johan Bucholt sine leenbreve, von unsern vorfarn, meistern tho Lyfflande hochlofflicker und milder gedechtnisse, uithgegangen, thom Hasenpoth in dem cloister vureß halven v[er]kamen und affhendich gemaket sin, dat wie mith willen, rade unnd vulborde unser ersamen medegebedigerenn dem gemelten Johan Bucholt und sinen waren erven umb siener vletigenn und denstlicken bede willenn de vorigen leenbreve vornigeth hebben und in crafft und macht dusses breves geven, gonnen und verleenen ein stucke landes, genometh Aswedden, in der borchsok[u]nge thom Hasenpothe und in dusser hir nabeschreven schedinge bolegenn: inth erste anthogaende in der becke Weddeme, dar ein vleeth innvluth, geheten Smiltze
datselwige vleeth up tho gande dorch ein gebrokede beth an eine herde
over de herde tho gaende beth an den Rappeschen [] wech
dem wege tho folgende beth in de Ackmensche beke und de beke daell tho gaende beth an den olden wech, de dar is ene schedinge des stichtes, und dem wege tho folgende beth in de Weddeme und de up tho gaende beth in de vorbenompte stede off sip, Smilte geheten, de dar vluth in de Weddeme
und ein heyslach aver de Ackmensche beke bolegenn von seß k[uyen heyes. Dartho gonnen]% verblaßt und verleenen wie Johan Bucholt und sinen erven ein stucke landes, Padd[ern]%Padd[orn] Wortende verblaßt, unklar ghenometh: int erste anthogaennde in de becke Tebber, dar ein sip invluth, geheten Swenckewalck
datselvige sip up tho gande beth in den helen wech, de dar geith na Alßwangen
dem wege tho volgen beth an ein sip, genomet Buschewalck
demselvigen sipe to volgen beth in de becke Sinter
der becke Sinter tho volgende beth in ein sip, dat dar vluth uth dem gebro^eckede Durresporwe
datselwig gebrockede Durrespurwe dorch tho gaende beth over eine herde
von der herde tho gande beth an enen stein, de bokrutziget is
von dem steine tho gande over den wech over eine herde beth in ein gebro^eckede
dorch dat gebro^eckede tho gande beth in ein sip unnd dem sipe tho folgen beth in ein gebrockede, Wayselwadde genomet
datselwige gebrockede dael tho gaende beth an enen eyckenboem, de bokrutzigett is
von dem bome tho gaende beth an enen andern eykenbom, de ock bokrutziget is
von den boemen tho gaende dorch enen busch beth in ein sip, dat dar vluth in de Tebber
de becke Tebber up tho gande beth in den vorbenompten sipe Swenckewalck, dar sich de schedinge inth erste anhevet. Noch gonnen und verleenen wie eme und sinen erven ene koye stede achter Billat bolegen in de Pletze
noch ses koyesteden bolegen bie der Laschen becke
noch viff koysteden bolegen bie der Adse [] an der becken Riwa
noch ein stucke landes [bolegen achter]% im Knick des Pergaments, auf Film nicht lesbar dem slate bie des cumpturs tho Goldingen hagen: int erste anthogande an enem graven und denselvigen graven dael tho gande beth in de mollen becke Tebber
de becke Tebber up tho gande beth an der borger landt, dar ock en grave is, und denselvigen graven up tho gaen[de]% verblaßt beth an den Worgeschen [] wech
dem wege tho volgende beth an den vorbenompten graven, dar de schedinge erstlich anhevet
dartho ein acker bolegen bie dem wege, de dar geit na deme Durben: int erste anthogaen an ein sip, gehetenn Mudgurbe
vonn dem sipe den wech daell tho gaende beth an Peter Storms acker, de botuneth is
dorch dat gebrockede tho gande beth an Billath
vordan up tho gaende beth an den Kurendo^erpschen wech
den wech dael tho gande beth an enen stein, de bocrutziget is
von dem stene tho gande beth an den vorbenompten sipe Mudgurbe
noch twe hoffsteden vor dem slote bolegen an beiden siden dem helen wege, de bocrutziget is mith enem steine, beth in de molenbecke
noch dre acker achter dem hakelwercke: int erste vor dem slote dorch dat gebro^eckede Wunemarcke to gande bet an Vorspels acker
von dar tho gande bet an den Alßwangeschen wech
den wech up tho gande beth an Vorspels sinen acker achter dem kroge
von dar tho gaende bet an der borger landt beth an de hele strate
vorth dael tho gande beth an dat gebro^ekede vor deme slate, dar de schedinge erst anhevet
noch eine koye stede up der becke Tebber bie dem wege, de dar geyth na Goldingen
dusse vorgeschreven stucke landes, acker, koyesteden und hoffstedenn mith allerley thobehorung, nuth und boquemicheit, wo de genomet sin adder genometh mogen werden, nichts buten boscheden, als an ackern geradet und ungeradet, heyslegen, wesen, weiden, vedrifften, holtungen, buschen, brocken, birßen, sipen, seen, watern, vischerien, vogelien, honnichbomen, honichweiden und allet, wor de bovengenompte Johan Bucholt und sine waren erven mogen recht tho hebben, vordan tho hebben, to bositten, tho gebrucken und to beholden frie und fredesamlich na leengudes rechte tho ewigen tiden. Dusses in urkunde und merer tuchnisse der warheit hebben wie Wolter, mester upgemelt, unser ingesigell wittlich bonedden an dussen breff laten hangen, de geschreven [is] thor nigen mollen sonnavendes na Mathei apostoli nach Christi geburth dusentviffhundertunddreundtwintich.(?)