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erg0556

OM. Wolter von Plettenberg belehnt Heinrich Lambsdorff und seine Erben mit einem Stück Landes im Gebiet und Kirchspiel Mitau in beschriebenen Grenzen sowie mit kleineren Landstücken bei der St. Bartholomäus Kapelle und auf beiden Seiten der Bolderaa, alles zu Lehngutsrecht. Riga, 1519 Sept. 22
Lehnsurkunde
Überlieferung:
aus A: Ausf.
Material: Perg.
Archiv: Riga, Hist. StaatsA., Best. 5561, Fb. 4, Akte 228; GStAPK, VIII. HA B 24: Sammlung Stavenhagen Urk. Nr. 255
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Wy Wolther vann Plettenberch, meyster tho Lyfflannde Duitzsches ordenns, bekennenn unnd betugenn apenbar myth dusszem unnszerm apenen vorsegeldenn breve, dat wy mith rade unnd vulborth unnszer erszamen medegebedigere Hinrick Lamperstorpp unnd synenn rechtenn warenn ervenn gegevenn unnd vorlenth hebbenn unnd inn crafft dusszes breves gevenn unnd vorlenenn eynn stucke landes im gebede unnd carspell tho der Mythow na uthwysinge der schedinge tuschem dem genanthenn gebede unnd Hinrick Lamperstorp: int erste ahnthohevenn uth der Semellgaller Aa by der Raggeuer, dar beneven eyn crucekule, myt kalenn geffullet
vann der kulenn eyne grufft up tho volgenn byßs ahn eyne crucekule, mit kalenn gefullet
dar de grufft tho vorlathenn up de luchter hannt, dar eyn crucekulenn gefullet myt kalenn benevenn is
vann der kulenn tho richtenn tho gaende byszs up eyneme ekennstubbenn, dar ock eyne kule by is, myt kalenn gefullet
dann vann kulenn tho kulen byszs up de Raggeuer
de Raggeuer over tho tredenn bys ahnn enem ekennboem, mith eynem cruce getekent, dar by eyne kule myt kalenn gefullet is
vann dem ekennboem tho richtenn dorch de gewiltnisse unnd heyde tho gaennde bys up de steynbrakenn
der steynbrakenn dwers over tho folgende dorch de heyde bys inn eyn fleth, de Stennbeke genometh
de Steynube []% möglicherweise auch Steynnbe[ke] zu lesen, B hat zweimal Stenbeke dale tho gaennde entlanges dorch denn dusterenn busch beth inn de Suselsche szee, dorch de szee bys ahnn eyn sypp, de Bundell genometh
der sypp tho volgende bys in de Ekow, de Ekow dall tho gaende beth over dat Parwalck
vann dar tho richtenn dorch eyn heyde, genomet de Dobesylle, tho gaende bys ahn de Eggelsack, dar sick de vorberorde schedinge ahngehavenn
tuschenn dem vagede thom Bouwesche: int erste ahnthohevenn van eynem ryver, genometh de Eggelsack, dar eyn sype uthflut, datsulve sipp genomet de Janopp
dem sipe vorth up tho folgenn beth inn eyn gebrokede, dar de Janopp uthspringet
vann dar rechte dorch dat gebrokede over tho gande beth ahnn enen eckennboem, de mith eynem cruce getekent is, darby eyne kule graven mit kalenn gefullet
van dem bome recht vorth dorch tho gaende up eynenn lyndennboem, ock getekent mith eynem cruce
van der lynnden tho folgenn up ene crucekule, dar eyne avennstede by is, mit kalenn gefullet
van der kulenn tho gaende up ene ander kule, ock alszo getekent
van der kulenn vort tho rechtenn, dar aver eyn gebrokede byt ahnn eyn sype, demsulvestenn sype aff to folgenn bys in de Ekow
over de Ekow entlangs up tho gande beth an twe eckennbome, de myt crucen getekent syn unnd mit eyner kulen bevestiget
van den beyden bomen recht dwer aver dat felth tho gaende up enenn wech, dar by etlike eckennbome, mit crucenn getekent
van bomen tho bomenn myt crucen getekennt unnd mith kulenn bevestiget syn tho folgende beth ahnn eynen lyndennboem
dan szo fort van dem lyndenbome tho folgen van eynem bome tho dem andern, all mit crucen getekent, bet ahn eynen boem, de by der steynbrakenn steyt, myt enem cruce getekent unnd eyne kule dar by gegravenn mit kalen gefullet
van dar tho volgenn bys an de Garroße, der Garroßen up tho folgen bis ahn de Mitowesche schedinge
vort de Garroßen over tho tredenn, dar by twe ekennbome stayn, mit crucen getekent
van den twen bomen tho richten dorch den busch bis ahn ene crucekule, mit kalen gefullet
vort van der crucekulen to gande bys ahn ene hogede
der hogede tho volgen noch ahn ene crucekule, mit kalen gefullet
van der kulenn tho richten bys up ene pener, dar ock eyne kule mit kalenn gefullet is
van der kulenn tho folgen bys in de Semelgallenn Aa, dar ock ene kule is mit kalen gefullet
de Semelgaller Aa dall vorth tho gande bys eyn vleith, dee Raggeruer genomet, dar sick dussze vorbenomede schedinge ahnhevet. Noch gunne wy em na uthwysinge siner breve eyn stucke landes van achte loepp stede sades, darsulvesth eyne krochstede is, by sunte Bertolomeus kapellenn belegenn, dar boneven noch dre loep stede landes up dussze syth der Bulder Aa, noch up genth syth der Bulder Aa ock dre loep stede landes, mit allerleye nuth unnd boqwemicheit, wo de genomet [syn] effte genometh mogenn werdenn, ahn ackern geradet unnd ungeradet, honnichbomen, honnichweiden, vischerien, vogelien, hoyeslegen, vedrifften, bekenn, birszen, sipen unnd szeenn, nichtsnicht buthen boscheidenn, unnd allet, wor gemelthe Hinrick unnd syne waren erven mogen recht tho hebben, tho bosittenn, tho behollden unnd syne holtinge tho there unnd aske tho gebruken na synes sulves egen nuth unnd willenn, allet na leenguides rechte tho ewigen tiden. Dusszes in orkunde der warheit hebben wy Wolther, meyster bavengenomet, unnsze ingeszeg[e]ll wytlick ahn dusszenn breff doin hangen, de gegeven is to Rige nach Cristi unnszers hernn gebort duszentvyffhundert darna in dem negenteynsthem jare am dage Mauricii martiris.(?)