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erg0554

OM. Wolter von Plettenberg belehnt Engelbrecht Focken und seine Erben mit einem Stück Landes im Amt und Kirchspiel Doblen im Grenzhöfschen in beschriebenen Grenzen zu Lehngutsrecht, außerdem mit einem Raum in der Vorburg von Doblen zum Bau einer Herberge. Wenden, 1517 Dez. 13
Lehnsurkunde
Überlieferung:
aus A: Ausf.
Material: Perg.
Archiv: Riga, Hist. StaatsA., Best. 5561, Fb. 4, Akte 224; GStAPK, VIII. HA B 24: Sammlung Stavenhagen Urk. Nr. 251
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Wye Wolther vann Plettembergge, meister Duitzsches ordenns tho Lyfflannde, donn kunth, bokennenn unnd botugenn inn und mith dussenn unnszenn apenn vorsegeldenn breve vor idermennichlick, dat wy mit rade, willenn unnd vulborde unnszer ersamen medegebedigere gegevenn, gegunth unnd vorlennth hebbenn unnd inn crafft dusses breves gevenn, gunnenn unnd vorlenenn Engelbrecht Fockenn unnd synenn rechtenn warnn ervenn eynn stucke lanndes, so alß dat im ampte unnd kerspell tho Dobbleenn inn der bordinghe boridinghe = Bereitung thor Grentze unnd ann dusser naboschrevenn schedinge bolegenn isz: innt erste anthogannde an eyner beke, gehetenn de Ringhe, dar de falt inn de Teruenteensche beke
der Ringge upp tho folgende beth inn eynn gebrokede, dar ße enspringeth
dem gebrokede langeß tho folgende beth wedder inn de Terueteenn, de Terueteenn dall tho folgennde beth wedder inn de Ringemunde, dar de schedinghe angehaven is
mit allerley thobohoringhe, nut unnd boqwemicheit, wu de genometh synn ader genompt moghenn werden, alß ann ackernn geradet unnd ungeradet, hoyslegenn, busschenn, birßenn, holtinghenn, honnichbomenn, honnichweiden, visscherien, vogelienn, bekenn, seenn, s[i]penn unnd allet, war gemelte Engelbrecht unnd alle syne rechten warn erven mogenn recht tho hebben, nichtsnicht butenn boschedenn, vordann tho hebbende, tho bosittende unnd tho gebrukende tho ewigenn tyden na leenguides rechte. Hirtho gunnenn wy eme eynn rume, veer vadem faden lannck unnd breth, tho eyner herbergge inn der vorborch tho Dobblenn tho bouwenn tho syner unnd syner ervenn boqwemicheit, alß ße tho slothe komen tho gebrukenn unnd tho bewanenn, unnd darsulffts de mure [] underdake warnn unnd holden szollen, soverne de schedinge der herbergge wendet. Disses zu orkunde und tuchnisse der warhet hebben wy unße ingesegell rechts wettens unden an dussen breff witlick don hangen, de gegevenn iß tho Wenndenn inn den jarn na Cristi unßen leven hern geborth dusentviffhunderth darna im seventeinden jar sondages na conceptionis Marie virginis.(?)
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pressureMan vergleiche den bei Schirren in deutscher Übersetzung wiedergegebenen Eintrag in einem Verzeichnis der 1621 aus Mitau nach Schweden verbrachten Dokumente des ehemaligen livländischen Ordensarchivs: Des OM. [Hermann von Brüggenei gen.] Hasenkamp Donation von 2 Haken Landes im Doblenschen an Engelbrecht Oecken. 1538 (Schirren Nr. 2005 S. 148 Nr. 698 nach Förteckningh Nr. 470 in Stockholm RA). Die Urkunde selbst ging offenbar später verloren. Der Name des Empfängers, Engelbrecht Oecken, dürfte in dem Verzeichnis verschrieben oder bei Schirren falsch wiedergegeben sein statt recte Vocken (Focken).