Kurland Property Records

This publication entitled “Kurland Property Records” opens up an essential source on Livonian history of the late Middle Ages and Reformation period, and makes these materials available and usable for research. In particular, it provides new insights on matters relating to economic, social and population history.
In cooperation with Klaus Neitmann (Baltic Historical Commission Göttingen/Potsdam), edited by Daphne Schadewaldt.

The “property records”, which concern rural land tenure during the latter period of the Duchy of Kurland, are primarily fiefdom documents, bills of sale, and mortgage deeds as well as documents relating to, among other things, marriage agreements, boundary inspections, judicial disputes, and annuity business. These are documents that were omitted when the Livonian, Estonian and Kurland record book was published, so this edition presents a collection of sources that have, until now, remained largely unknown. The publication covers the time period from the year 1230, when the first documents were handed down, until the end of Livonian independence in 1526.

The publication project received financial support from the Marga and Kurt Möllgaard Foundation in Frankfurt am Main, and the work was carried out, at intervals, from April 1998 until the end of March 2003. The editing process began with the rediscovery of a manuscript by German-Baltic historian Albert Bauer, which was held in the Institute’s document collection. In the 1930s and 1950s, Bauer had gathered a large number of significant source materials from various archives (522 documents in total, 381 of which contained text). As part of the project, originals and/or photographs of these documents were collated, processed and edited using a critical methodology, and numerous additional pieces from archives in Berlin, Riga, Stockholm, and Copenhagen were collected and incorporated. The resulting publication contains close to 1,100 relevant and significant documents.

The text of the records is in german.

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1 document

Bauer013   
Bf. Heinrich von Ösel beurkundet den zwischen Bf. Heinrich von Kurland einerseits und OM. Andreas [von Felben] und den Brüdern des Deutschen Ordens in Livland und Kurland andererseits geschlossenen Vergleich, wonach der Bischof von Kurland auf sein Drittel an Burg und Burggebiet Goldingen sowie auf allen Ordensbesitz verzichtet, den die Brüder seit der Zeit Bf. Engelberts in Kurland empfangen haben, wogegen der Orden dem Bischof die Rückzahlung von 1100 Mark Silber für die Verteidigung Kurlands erläßt. Die Städte in Kurland sollen von Bischof und Orden gemeinsam gegründet werden und, wie auch die Münze, zu zwei Dritteln dem Orden und zu einem Drittel dem Bischof gehören. [Riga](?), 1252 Apr. 19
Besitzabtretung
Überlieferung:
aus B: von dem öffentl. Notar Nicolaus de Pantellitz, clericus Roskildensis dyocesis, begl. Kop., Hasenpoth 1392 Juni 7
Material: Perg.
Archiv: GStAPK, XX. HA, Perg.-Urk. L.S. Schiebl. 52 Nr. 1
Bauer013   
Bf. Heinrich von Ösel beurkundet den zwischen Bf. Heinrich von Kurland einerseits und OM. Andreas [von Felben] und den Brüdern des Deutschen Ordens in Livland und Kurland andererseits geschlossenen Vergleich, wonach der Bischof von Kurland auf sein Drittel an Burg und Burggebiet Goldingen sowie auf allen Ordensbesitz verzichtet, den die Brüder seit der Zeit Bf. Engelberts in Kurland empfangen haben, wogegen der Orden dem Bischof die Rückzahlung von 1100 Mark Silber für die Verteidigung Kurlands erläßt. Die Städte in Kurland sollen von Bischof und Orden gemeinsam gegründet werden und, wie auch die Münze, zu zwei Dritteln dem Orden und zu einem Drittel dem Bischof gehören. [Riga](?), 1252 Apr. 19
Besitzabtretung
Überlieferung:
C: Kop., 14. Jh
Material: Perg.
Archiv: GStAPK, XX. HA, Perg.-Urk. L.S. Schiebl. 52 Nr. 11
Bauer013   
Bf. Heinrich von Ösel beurkundet den zwischen Bf. Heinrich von Kurland einerseits und OM. Andreas [von Felben] und den Brüdern des Deutschen Ordens in Livland und Kurland andererseits geschlossenen Vergleich, wonach der Bischof von Kurland auf sein Drittel an Burg und Burggebiet Goldingen sowie auf allen Ordensbesitz verzichtet, den die Brüder seit der Zeit Bf. Engelberts in Kurland empfangen haben, wogegen der Orden dem Bischof die Rückzahlung von 1100 Mark Silber für die Verteidigung Kurlands erläßt. Die Städte in Kurland sollen von Bischof und Orden gemeinsam gegründet werden und, wie auch die Münze, zu zwei Dritteln dem Orden und zu einem Drittel dem Bischof gehören. [Riga](?), 1252 Apr. 19
Besitzabtretung
Überlieferung:
D: Kop.
Material: Pap.
Archiv: Kopenhagen, Königl. Bibl., Neue königl. Mskr.-Sammlung Fol. Nr. 335, Kurl. Kopialbuch von ca. 1580, fol. 48\+{a}-49\+{a}
Bauer013   
Bf. Heinrich von Ösel beurkundet den zwischen Bf. Heinrich von Kurland einerseits und OM. Andreas [von Felben] und den Brüdern des Deutschen Ordens in Livland und Kurland andererseits geschlossenen Vergleich, wonach der Bischof von Kurland auf sein Drittel an Burg und Burggebiet Goldingen sowie auf allen Ordensbesitz verzichtet, den die Brüder seit der Zeit Bf. Engelberts in Kurland empfangen haben, wogegen der Orden dem Bischof die Rückzahlung von 1100 Mark Silber für die Verteidigung Kurlands erläßt. Die Städte in Kurland sollen von Bischof und Orden gemeinsam gegründet werden und, wie auch die Münze, zu zwei Dritteln dem Orden und zu einem Drittel dem Bischof gehören. [Riga](?), 1252 Apr. 19
Besitzabtretung
Überlieferung:
Z: Kop., Anf. 16. Jh
Material: Pap.
Bauer013   
Bf. Heinrich von Ösel beurkundet den zwischen Bf. Heinrich von Kurland einerseits und OM. Andreas [von Felben] und den Brüdern des Deutschen Ordens in Livland und Kurland andererseits geschlossenen Vergleich, wonach der Bischof von Kurland auf sein Drittel an Burg und Burggebiet Goldingen sowie auf allen Ordensbesitz verzichtet, den die Brüder seit der Zeit Bf. Engelberts in Kurland empfangen haben, wogegen der Orden dem Bischof die Rückzahlung von 1100 Mark Silber für die Verteidigung Kurlands erläßt. Die Städte in Kurland sollen von Bischof und Orden gemeinsam gegründet werden und, wie auch die Münze, zu zwei Dritteln dem Orden und zu einem Drittel dem Bischof gehören. [Riga](?), 1252 Apr. 19
Besitzabtretung
Überlieferung:
Z: dt. Übers., 16. Jh