Position in the field of “Digital Art History” with an employment rate of 50 % in pay group 13 TV-H

Start date: 23. November 2021

End date: 5. December 2021

Job offer

Am Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung – Institut der Leibniz-Gemeinschaft ist zum 01.02.2022 in der Abteilung Wissenschaftliche Sammlungen die unbefristete Stelle im Bereich

„Digitale Kunstgeschichte mit einem Beschäftigungsumfang von 50 % in der Entgeltgruppe 13 TV-H
Position in the field of “Digital Art History” with an employment rate of 50 % in pay group 13 TV-H

im Rahmen des Schwerpunkts „Digitale und quellenkritische Dokumentation des kulturellen Erbes im östlichen Europa“ (DiCulEast) zu besetzen.

Das Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung beschäftigt sich mit der Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas und betreibt auf der Basis seiner Sammlungen auch eigene Forschungen und Projekte im Bereich Geschichte und Kunstgeschichte, der sammlungsbezogenen Kulturwissenschaften und der Konzipierung und Implementierung multimedialer Wissensportale. Es entwickelt in den kommenden Jahren eine Forschungsinfrastruktur zur digitalen und quellenkritischen Dokumentation des historischen und kulturellen Erbes im östlichen Europa. In diesem Rahmen sollen Angebote für die Digitale Kunstgeschichte aufgebaut und betrieben werden.

Zu Ihren Aufgaben gehören Konzeption, Aufbau und Pflege digitaler Forschungsinfrastrukturen im Fachbereich Kunstgeschichte Ostmitteleuropas des Herder-Instituts (Administration und Content-Redaktion) mit folgenden Schwerpunkten:

  • Konzeption, Koordination und verantwortliche redaktionelle Betreuung von digitalen Angeboten, wie des Digitalen Dehio-Handbuchs Ostmitteleuropa (Portal „Dehio OME“) und der Forschungsinfrastruktur Kunstdenkmäler in Ostmitteleuropa (FoKO)
  • Aktive Mitwirkung im Konsortium des Dehio-Portals (Redaktions- und Clearingstelle), Zusammenarbeit mit der digiCULT-Verbund e.G.
  • Wissenschaftliche Daten-, Text- und Bildredaktion für das Portal „Dehio OME“
  • Mitwirkung in fachspezifischen Foren und Netzwerken (z.B. NFDI-Konsortium NFDI4Culture, Marburg Center for Digital Culture and Infrastructure MCDCI, AK Digitale Kunstgeschichte, Arbeitsgemeinschaft kunsthistorischer Bildarchive und Fototheken, AK deutsch-polnischer Kunsthistoriker und Denkmalpfleger etc.)
  • Kollaborative Pflege des AAT-basierten Fachvokabulars der Architektur und Kunst „Material Culture Thesaurus“ in Kooperation mit dem Deutschen Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg und ggf. weiteren Partnern
  • Domain- und themenspezifische Datenmodellierung und Ontologieentwicklung für kunsthistorische Infrastrukturen, Anwendung und Redaktion von Normdaten (z.B. GND)
  • Wissenschaftskommunikation und Wissenstransfer (digitale Publikationen, virtuelle Ausstellungen)

Sie verfügen über einen wissenschaftlichen Hochschulabschluss im Fach Kunstgeschichte mit Schwerpunkt Ostmitteleuropa und vertiefte landeskundliche Kenntnisse. Gewünscht sind außerdem ent weder eine Promotion aus dem Bereich der Digitalen Kunstgeschichte oder damit vergleichbare konzeptionelle bzw. anwendungs bezogene Kenntnisse (wie etwa die Bearbeitung von Forschungsdaten oder die Mitwirkung bei Konzeption und Aufbau von Forschungsinfrastrukturen). Diese sind in der Bewerbung ausführlich zu erläutern.

Idealerweise verfügen Sie über umfangreiche und nachgewiesene Erfahrungen in folgenden Bereichen:

  • Theoretische, konzeptionelle und/oder vertiefte anwendungsbezogene Kenntnisse auf dem Gebiet der digitalen Kulturerbedokumentation
  • Beschreibung und Dokumentation von Bau- und Kunstdenkmälern, Verfassen und Redigieren von Handbuch-Texten (Dehio-Handbuch)
  • Konzeption und Aufbau von digitalen Forschungsinfrastrukturen und ihren Komponenten (samt Usability-Aspekten der Nutzeroberflächen), insbesondere Datenbanken für die Kunstgeschichte (Datenmodellierung) sowie Domain-spezifische digitale Anwendungen (z.B. mit WissKI, digiCULT.web)
  • Metadaten-Standards (z.B. LIDO) und Fachontologien für Kulturwissenschaften (z.B. CIDOC-CRM) sowie mehrsprachige Fachvokabulare bzw. Thesauri (v.a. Getty AAT) und Normdaten (u.a. GND, GeoNames, Wikidata)
  • Geoinformationsstandards und -systeme (z.B. Q-GIS)
  • Einbindung digitaler Bildmaterialien: Bearbeitung, Verwaltung und Präsentation (DAM, Picture-Viewer, Bildmetadaten)
  • Aufbereitung von Texten, graphisch (z.B. InDesign, Illustrator) und semantisch (Einsatz von TEI und XML)
  • Nutzung üblicher Office-Anwendungen sowie von Content-Managementsystemen (z.B. Drupal, Typo3, MediaWiki)
  • Koordination von Kooperationsprojekten der Kunstgeschichte mit Partnern in Ostmitteleuropa, insbesondere mit Kulturerbeeinrichtungen (Wissenschaft, Denkmalpflege, Museum) in Polen und den Baltischen Staaten
  • sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • sehr gute Kenntnisse einer oder mehrerer ostmitteleuropäischer/n Sprache/n in Wort und Schrift

Wir bieten ein engagiertes und freundliches Arbeitsumfeld und wünschen uns auf dieser Stelle eine Persönlichkeit, die kommunikations- und teamfähig sowie zuverlässig ist. Das Herder-Institut verfolgt das Ziel der beruflichen Gleichstellung von Frauen und Männern. Deshalb fordern wir qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt. Das Herder-Institut versteht sich als familienfreundliche Einrichtung. Bewerberinnen und Bewerber mit Kindern sind willkommen. Wir bieten z. B. die Möglichkeit zu ortsflexiblem Arbeiten, flexible Arbeitszeiten und bei kurzfristigem Bedarf ein Eltern-Kind-Zimmer.

Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen senden Sie bitte ausschließlich per Mail in Form einer einzigen PDF-Datei mit dem Betreff HI-BAneu/STB2021 bis zum 05.12.2021 an die Verwaltung des Herder-Instituts (bewerbung@herder-institut.de). Die Bewerbungsgespräche sind für die KW 50 (ab 13.12.2021) vorgesehen. Um Diskriminierung vorzubeugen, bitten wir von Bewerbungsfotos abzusehen.

Informationen zur ausgeschriebenen Stelle gibt Ihnen gerne Prof. Dr. Peter Haslinger (peter.haslinger@herder-institut.de; Tel. 06421/184-101).

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