Urkundentext: erg0327

Heinrich von dem Brincke, Martins Sohn, bekennt, seinem Schwager Arnold Vietinghoff 600 Mark Rigisch schuldig zu sein, wofür er 6 Liespfund geschmolzenen Wachses als jährliche Rente nach Riga liefern will und sein Dorf Scheden zum Pfand setzt. Hapsal, 1556 Juni 28
Pfandurkunde Text nach Kurländische Güter-Chroniken N.F., Mitau 1890-1895, Beilage Nr. 51, dort nach Kopie.
Überlieferung:
B: Kop.
Varianten und Anmerkungen aus Varianten ein Anmerkungen ein Varianten und Anmerkungen ein
Ick Hinryck vann dem Bryncke, Mertensz szonne, do kunth openbar bokennende vor my, mynen eelykenn huszffrwenn unde alle myne rechtenn warenn ervenn, dem dusse myn opene vorsegelde breff vorkumpth, dat yck dem werdygen hochachtbarenn unde ernthffestenn herenn Arnoldus Ffytynckhoff, mynem geleffdenn herenn unde swager, rechter redelycker schulth schuldych unde plege szy szossbundert mc. Rygeszsch, welckere 600 marck my de werdyge unde bochachtbare her Arnoldusz Fytynckhoff denn sundach na sunte Yohannesz baptysth tho Hapsell umb myner vellffeldygen bede wyllenn up eynem brede overschatten unde gelenth heffth ann gudem barenn gelde unde golde, wo ytzt yn Lyfflande genge unde geve ysz. Desz yck my gegenn erenn h a w up dath alder denstlycheste do bedanckenn
alszo boschetlyckenn, dath yck dem w h a h Arnoldusz Ffyttynckhoff, mynem gelefftenn herenn unde swager, soll unde wyll yarlyngess vor de rente gevenn 6 lyszpunth reynes gesmolztenn wachssesz, solange yck sodann gelt vann erenn h a w up rente hebbe, welcker 6 lyszpunth wasz yck dem w a h herren Arnoldusz Ffytynckhoff yarlyngesz to Ryga myth Kersten Kock, mynen werde yn der slateszstrathenn, leverenn unde gewerenn wyll. Welckesz nu dussenn tokumffyenn wynachtenn, alsze men schrefft LVI angann soll
unde so eth dann sake were, dath sodann wasz, so vor berorth, up de bostende tyth nycht uthenn qweme, dar Gath vor sy, so sette unde vorsette yck dem h w a h Arnoldusz Ffytynckhoff offte bowusserenn eyn dorp, Schedenn genometh, myth 14 guder gesynde, vorhenn nemande vorsath, eyne mylle van mynem hove Nyttenn gelegenn, ym gebede unde kerspell tor Frwenborch myth alle erenn landenn unde hoyslegenn, nychtesz nycht butenn boschedenn, vor eyne gewysz underpanth. Dathsulvige dorpp mach unde soll de w a h a Arnoldusz offte bowysser dussesz brevesz ane genych rechtganch antasten, bosytten unde gebruckem [], solange de mynste pennynck myth dem meystenn uthkumpth. Duth allesz hebbe yck dem w h a h Arnoldusz Ffytynchoff by mynen adlyckenn erenn unde thrwenn, ock by gudenn crystlyckenn gelovenn stede unde faste unwedderropligk tho holdenn boloveth. Tho orkunde unde boffestynge der warheyth, so ysz duth mynn egenn hantschryffth. De gegeven ysz tho Hapsell, denn sundach na sunthe Yohannesz paptyst MV+C unnde LVI. Hebbe ock hyr enboven myn angeboren pytzer undenn spacyam [] dussenn breff donn druckenn, welckesz tor vorseckerynge der warheit duth allesz to holden botugenn sall. Gegeven to Hapsell anno LVI.
Bemerkungen
DruckTextabdruck nach KGChr. N.F. Beilage Nr. 51.