Publikationen

Mit seinen Veröffentlichungen leistet das Herder-Institut gemeinsam mit seinen Mitarbeiter:innen einen wichtigen Beitrag zur historischen Ostmitteleuropaforschung. Die Publikationen machen die Forschungsergebnisse des Instituts sichtbar und stellen sie der wissenschaftlichen Community für Diskussionen, Vertiefungen und weitere Forschungen bereit. 

Zudem veröffentlichen wir herausragende Dissertationen aus unserem Fachgebiet und leisten so einen Beitrag zur Karriereförderung. Mit der seit 1952 erscheinenden Zeitschrift für Ostmitteleuropa-Forschung / Journal of East Central European Studies (ZfO) geben wir eines der wichtigsten wissenschaftlichen Fachorgane zur Geschichte Ostmitteleuropas  heraus.

Gesamtverzeichnis

Gesamtverzeichnis

Das aktuelle Gesamtverzeichnis aller Publikationen

Verlagsverzeichnis 2025

Neuerscheinungen

Zeitschrift

Zeitschrift für Ostmitteleuropa-Forschung

Die Zeitschrift für Ostmitteleuropa-Forschung / Journal of East Central European Studies (ZfO) ist eine führende Open-Access-Fachzeitschrift für geschichtswissenschaftliche Studien zu Ostmitteleuropa. Sie wird von einem unabhängigen, international besetzten Gremium renommierter Wissenschaftler:innen herausgegeben.

Seit 2019 erscheint die ZfO zusätzlich zur Printausgabe auch im Open Access. Veröffentlicht werden Originalbeiträge zur Geschichte und Kultur Polens, Tschechiens, der Slowakei, Ungarns, Estlands, Lettlands, Litauens, der Ukraine und Belarus’ sowie zu innovativen methodischen und konzeptionellen Ansätzen zur Erforschung Ostmitteleuropas.

Zur ZfO
 

Herausgebergremium

  • Nora Berend (University of Cambridge)
  • Hans-Jürgen Bömelburg (Justus-Liebig-Universität, Gießen)
  • Karsten Brüggemann (Universität Tallinn)
  • Melissa Feinberg (Rutgers University, New Brunswick)
  • Cathleen Giustino (Auburn University)
  • Maciej Górny (Polnische Akademie der Wissenschaften, Warschau)
  • Peter Haslinger (Herder-Institut, Marburg – Justus-Liebig-Universität, Gießen)
  • Heidi Hein-Kircher (Martin-Opitz-Bibliothek Herne, Ruhr-Universität Bochum)
  • Catherine Horel (ÉHESS, Paris)
  • Kerstin S. Jobst (Universität Wien)
  • Barbara Klich-Kluczewska (Jagiellonen-Universität, Krakau)
  • Jerzy Kochanowski (Universität Warschau)
  • Ota Konrád (Karls-Universität, Prag)
  • Claudia Kraft (Universität Wien)
  • Juhan Kreem (Universität Tallinn)
  • Małgorzata Mazurek (Columbia University, New York)
  • Rimvydas Petrauskas (Litauische Akademie der Wissenschaften, Vilnius)
  • Maren Röger (Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa, Leipzig)
  • Ralph Tuchtenhagen (Humboldt-Universität zu Berlin)
  • Anna Veronika Wendland (Herder-Institut, Marburg)
  • Thomas Wünsch (Universität Passau)

Das Herder-Institut gibt mehrere Reihen inhouse heraus und ist zudem an der digitale Open-Access-Reihe  digiOst beteiligt. Mit der englischsprachigen Reihe „New Perspectives on Central and Eastern European Studies“, die im New Yorker  Verlag Berghahn erscheint, richtet sich das Institut insbesondere an die internationale wissenschaftliche Community.

Unsere Reihen

  • Studien zur Ostmitteleuropaforschung

    In der Reihe „Studien zur Ostmitteleuropaforschung“ erscheinen vorwiegend Monografien zu spezifischen Fragestellungen der Ostmitteleuropaforschung. Verlegt werden insbesondere herausragende Qualifikationsschriften, von denen viele bereits mit internationalen Preisen ausgezeichnet wurden.
  • Tagungen zur Ostmitteleuropaforschung

    In der Reihe „Tagungen zur Ostmitteleuropaforschung“ werden die Ergebnisse größerer wissenschaftlicher Konferenzen veröffentlicht, die überwiegend am Herder-Institut stattgefunden haben.
  • Historisch-topographischer Atlas schlesischer Städte

    Die Atlas-Reihe dokumentiert die topografische Siedlungsentwicklung ausgewählter Städte der historischen Region Schlesien vom 19. bis zum 21. Jahrhundert. Neben einführenden Texten zur jeweiligen Stadt präsentiert sie amtliche topografische Karten und Luftbilder.
  • Ausstellungskataloge

    Oft in Kooperation mit externen Verlagen, aber auch in Eigenproduktion, erstellt das Herder-Institut hochwertige Ausstellungskataloge. Als mehrsprachige Begleitpublikationen vertiefen sie die Inhalte der jeweiligen Ausstellung.
  • Schriftenreihe DigiOst

    DigiOst ist eine hybride Reihe, die Sammel- und Tagungsbände, aber auch Quelleneditionen umfasst. Sie wird vom Collegium Carolinum, vom Leibniz-Institut für Südost- und Osteuropaforschung und vom Herder-Institut in Kooperation mit dem Verlag Frank & Timme herausgegeben.

Bestellen

Bestellen

Sie können unsere inhouse herausgegeben Publikationen entweder direkt per E-Mail an vertrieb@herder-institut.de bestellen oder über unsere Marburger Partnerbuchhandlung „Am Markt“, zu deren Online-Shop Sie mittels Verlinkung der einzelnen Buchtitel im Verlagsverzeichnis gelangen.

Verlagsverzeichnis 2025

Ausgewählte Publikationen unserer Mitarbeiter:innen

Elisa-Maria Hiemer, Seraphim Alvanides, Laura Demeter, Carmen M. Enss, Piotr Kisiel, Birgit Knauer, Carol Ludwig, Klaus Stein (Hrsg.): Mapping transformation in Central and Eastern Europe 1939-1949, Marburg: Herder-Institut, 2024. 

Anna Veronika Wendland: Ukrainebilder im Schatten des deutsch-russischen Verhältnisses, in:   Deutsch-ukrainische Geschichten. Bruchstücke aus einer gemeinsamen Vergangenheit, hrsg. von Jan Claas Behrends mit Gelinada Grinchenko, Hannover, 2024, S. 55-72.

Tatsiana Astrouskaya
Between Resistance and Complicity. Conceptualizing the Discursive Ambivalence of Belarusian Culture of the “Long 1970s”, in: Białoruś. Od powstania słuckiego po białoruską rewolucję (1920-2020). Dyskurs oporu, hrsg. von Andriej Moskwin und Aliaksandr Raspapou, Wydawnictwo naukowe UAM Poznan 2024, S. 41-66.

Christian Lotz, Grigori Chlesberg: Varianz als Herausforderung. Ortsnamen-Verzeichnisse als Repräsentation historisch-geografischer Wissensordnungen, ca. 1800-2023, in: Irmgard Christa Becker, Dominik Haffer, Florian Lehrmann und Robert Meier (Hgg.): Archivists meet Historians - Transferring source criticism to the digital age, 
Beiträge zum 27. Archivwissenschaftlichen Kolloquium der Archivschule Marburg 2024, S. 129-164.