E.T.A. Hoffmann
Zum 250. Geburtstag von E.T.A. Hoffmann
am Dienstag, 12. Mai 2026, 17:45 Uhr Lesesaal der Bibliothek des Herder-Instituts
Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem „Marburger Haus der Romantik“
Einer der bedeutendsten Schriftsteller der Romantik war Ernst Theodor Wilhelm Hoffmann (1776-1822), der seinen dritten Vornamen aus Verehrung für Wolfgang Amadeus Mozart ersetzte und als E.T.A. Hoffmann bekannt wurde. Der in Königsberg geborene Dichter war zudem auch Jurist, Maler und Zeichner sowie Musiker. Ab 1782 besuchte Hoffmann die reformierte Burgschule und wurde früh in Musik und Zeichnen unterrichtet.
Auf das Jura-Studium folgte 1796 eine Anstellung am Gericht in Glogau. Von dort wechselte er nach Berlin bevor Hoffmann im Jahr 1800 nach Posen versetzt wurde. Weitere Stationen waren Plock und Warschau, wo er neben seinem Hauptberuf als Regierungsrat schrieb, zeichnete und komponierte und eine „Musikalische Gesellschaft“ aufbaute. 1807, mit dem Einrücken französischer Truppen, verlor er seine Anstellung und begab sich erneut nach Berlin.
Ein Jahr später konnte er die Stelle des Kapellmeisters am Bamberger Hoftheater antreten und sich dabei der Schriftstellerei widmen. Als Musikkritiker schrieb er beispielsweise über Ludwig van Beethovens Musik. 1813 begann seine Tätigkeit als Theaterkapellmeister in Dresden, die er bereits 1814 beendete. Nach Berlin zurückgekehrt, fand E.T.A. Hoffmann eine Anstellung am Kammergericht.