Lesung mit Christofer Herrmann
Lesung mit Christofer Herrmann
Auf dem Gebiet der heutigen Staaten Estland und Lettland existierte im Mittelalter eine Gemeinschaft christlicher Kreuzfahrerherrschaften, die als „Livland“ bezeichnet wurde. Der Wehrbau war in Livland aufgrund der zahlreichen kriegerischen Konflikte dieser Zeit von besonderer Bedeutung. Die Burgen des Deutschen Ordens, der livländischen Bischöfe und deren Vasallen – heute überwiegend als Ruinen erhalten – zeugen eindrucksvoll von den Kämpfen und historischen Verhältnissen dieser Epoche.
Das Handbuch „Burgen in Livland“ ist eine aktuelle Synthese zur historischen Wehrarchitektur dieser Region im Baltikum. Die Autoren gehen den Fragen nach der Genese, Entwicklung und Einbindung der dortigen Baukunst im europäischen Kontext nach. Der zeitliche Schwerpunkt der Darstellung liegt zwischen dem späten 13. und der Mitte des 16. Jahrhunderts.
Christofer Herrmann gibt als Herausgeber und Mitautor anhand ausgewählter Beispiele und mithilfe zahlreichen Fotos und historischer Abbildungen einen Einblick in die livländische Burgenlandschaft. Dabei geht es nicht nur um die Fragen nach der Gestalt und den Funktionen der Wehrbauten. Behandelt werden auch Aspekte des Alltagslebens oder der gesellschaftlichen Bedeutung dieser historischen Monumente in der heutigen Zeit.
Flyer zur Lesung