DEHIO OME

Mood

Das frei zugängliche, vernetzte Fachportalportal zu den Bau- und Kunstdenkmälern in Ostmitteleuropa (DEHIO OME) vermittelt als mehrsprachige Forschungsinfrastruktur das Wissen zu den Kunstdenkmälern in Ostmitteleuropa im gesamteuropäischen Kontext und stellt dieses standardbasiert für Nachnutzung zur Verfügung – entstanden in Kooperation mit Forschungseinrichtungen in den Partnerländern.

DEHIO OME

Das Portal im Dehio-Verbund

Das Fachportal DEHIO OME stellt die Transformation der gedruckten Handbücher ins Digitale dar. Vorausgegangen ist die Übertragung des Modells des Handbuchs der deutschen Kunstdenkmäler von Georg Dehio (1850-1932) auf die Länder Ostmitteleuropas mit Projekten zu Regionen in Polen, später zu Estland und aktuell zu Lettland. Das digitale Medium ermöglicht länderübergreifende, mehrsprachige Recherchen und bietet Verlinkungen mit anderen Wissensspeichern. 

Mit dem Aufbau des Portals DEHIO OME wurden die Grundlagen geschaffen für eine Forschungsinfrastruktur mit dem Ziel der Erfassung und Präsentation der Informationen sowohl aus den gedruckten Handbüchern wie auch aus den laufenden Erschließungsprojekten. 

Das Portal DEHIO OME ebnete auch den Weg für die Transformation der gedrückten Handbücher der Serie zu Deutschland, realisiert im „Schwesterportal“ DEHIO DE von Dehio-Vereinigung und Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg. In der Folge wurde ein Dehio-Verbund als Dachstruktur für beide Fachportale gegründet.

Portal

Das Portal DEHIO OME vermittelt: 

  • Informationen in strukturierten Datentypen und Musterabbildungen zu den Objekten
  • Texte und Daten zu Bauanlagen, einzelnen Bauwerken und Bauwerksteilen
  • Texte und Daten zu den Kunstwerken, die als Ausstattungsobjekte in den Bauwerken zu finden sind
  • Texte zur Geschichte und städtebaulichen Gestalt historischer Orte
  • Einleitende Essays zu den Kulturregionen Ostmitteleuropas

Es ist vernetzt

  • mit weiteren Wissensspeichern aus dem Bereich Denkmalschutz sowie mit Bilddatenbanken
  • mit Normdaten der Gemeinsamen Normdatei (GND) der Deutschen Nationalbibliothek, mit WIKIDATA oder dem Virtual International Authority File (VIAF) und bezieht davon weitere aktuelle Informationen über die Datendienste (u. a. Entity Facts).

     

Erschließung

Die mehrsprachige Recherche im Portal wird durch den Material Culture Thesaurus unterstützt. Hierbei handelt es sich um ein gemeinsames Vorhaben mit dem Deutschen Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg zur systematischen Erschließung von Informationen zu Bau- und Kunstdenkmälern sowie weiteren Artefakten des materiellen Kulturerbes. Darüber hinaus kommen die etablierten Standardlösungen ICONCLASS für ikonographische Themen und der hauseigene Datenservice für raumbezogene Informationen zum Einsatz. 

Datenbank für Ortsnamen

Der Aufbau und die Pflege der Forschungsinfrastruktur mit dem Portal gehören zu den langfristigen Vorhaben des Herder-Institutes, das auch als Trägereinrichtung für die Erstellung der Texte zu den einzelnen Kulturlandschaften Ostmitteluropas in enger Kooperation und im Austausch mit den Forschungseinrichtungen und Denkmalbehörden der Partnerländer tätig ist. Dies erfolgt bisher in zwei Serien.

„Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in Polen“ mit Teil-Projekten zu:

„Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in Polen“ mit Teil-Projekten zu:

sowie in Kooperation mit Böckler-Mare-Balticum-Stiftung:

„Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in den baltischen Ländern“ mit Teil-Projekten zu: