Handbuchprojekt
Erschließungsprojekt
Laufend

Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in in den baltischen Ländern, Band 1: Estland / Eesti

Laufzeit
2019 - 2026
Das von Georg Dehio 1905 begründete „Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler“ ist ein analoges Nachschlagewerk sowie Reisehandbuch, das in knapper Form Orts- und Stadtgeschichte vermittelt und die wichtigsten Fakten und Beschreibungen zu einer repräsentativen Auswahl von Bauwerken und ihrer Ausstattung in bestimmten Regionen bietet. Zudem trägt es als Übersichtswerk zu erhöhter Aufmerksamkeit und einer größeren Sensibilisierung der Öffentlichkeit gegenüber dem gemeinsamen europäischen Kulturerbe und seinem Erhalt bei.
Mit dem Projekt zu Estland begann im Jahr 2019 die Serie „Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in den baltischen Ländern”, die auf den seit den 1990er Jahren erstellten Bänden zum „Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in Polen” aufbaut. Damit erfolgte eine weitere geografische Erweiterung des traditionsreichen Dehio-Handbuchs außerhalb der deutschsprachigen Grenzen nach Ostmitteleuropa, wo eine besondere Situation durch die vielfältigen historisch-kulturellen Verflechtungen mit Deutschland vorliegt.  Das Projekt wurde initiiert von der Böckler-Mare-Balticum-Stiftung, die auf Wissenschaftsförderung mit Schwerpunkt Kunst- und Kulturgeschichte des Ostseeraums und insbesondere des Baltikums spezialisiert ist. Es entsteht in enger Zusammenarbeit mit dem Herder-Institut bzw. mit dem Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in Polen und der Dehio-Vereinigung sowie mit den estnischen Partnern. Im seit Frühjahr 2019 laufenden Hauptprojekt erfolgt die Bearbeitung der Objekte durch ein Team von rund 15 Personen. Im Fokus stehen rund 1.000 Objekte an rund 460 Orten. Zum Beginn des Projektes konnte auch die Finanzierung zur Umsetzung der digitalen Wissensinfrastruktur mit dem Fachportal „DEHIO OME. Kunstdenkmäler in Ostmitteleuropa“ durch die BMB-Stiftung bei der ZEIT-Stiftung eingeworben worden. Mit dem Projekt zu Estland begann im Jahr 2019 die Serie „Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in den baltischen Ländern”, die auf den seit den 1990er Jahren erstellten Bänden zum „Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in Polen” aufbaut. Damit erfolgte eine weitere geografische Erweiterung des traditionsreichen Dehio-Handbuchs außerhalb der deutschsprachigen Grenzen nach Ostmitteleuropa, wo eine besondere Situation durch die vielfältigen historisch-kulturellen Verflechtungen mit Deutschland vorliegt.  Das Projekt wurde initiiert von der Böckler-Mare-Balticum-Stiftung, die auf Wissenschaftsförderung mit Schwerpunkt Kunst- und Kulturgeschichte des Ostseeraums und insbesondere des Baltikums spezialisiert ist. Es entsteht in enger Zusammenarbeit mit dem Herder-Institut bzw. mit dem Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in Polen und der Dehio-Vereinigung sowie mit den estnischen Partnern. Im seit Frühjahr 2019 laufenden Hauptprojekt erfolgt die Bearbeitung der Objekte durch ein Team von rund 15 Personen. Im Fokus stehen rund 1.000 Objekte an rund 460 Orten. Zum Beginn des Projektes konnte auch die Finanzierung zur Umsetzung der digitalen Wissensinfrastruktur mit dem Fachportal „DEHIO OME. Kunstdenkmäler in Ostmitteleuropa“ durch die BMB-Stiftung bei der ZEIT-Stiftung eingeworben worden.
Die Dehio-Projekte werden in enger Kooperation und im Austausch mit den Forschungseinrichtungen und Denkmalbehörden der Partnerländer durchgeführt, um die diversen Forschungsperspektiven zu berücksichtigen. Eine Besonderheit der Publikationen zu den ostmitteleuropäischen Ländern sind die Einleitungstexte zur Geschichte und Kunstgeschichte der jeweiligen Regionen, es sind Synthesen auf aktuellem Forschungsstand mit Akzentuierung von für die betreffende Kulturlandschaft charakteristischen Phänomenen und Themen. Die Texte in den beiden Projektsprachen werden sukzessive im Fachportal „DEHIO OME. Kunstdenkmäler in Ostmitteluropa” veröffentlicht.