Workshop

Frühjahrskolloquium der Herder Institute Research Academy (HIRA)

Die Herder Institute Research Academy arbeitet in Kooperation mit dem Gießener Zentrum Östliches Europa und dem International Graduate Centre for the Study of Culture, beide an der Justus- Liebig-Universität Gießen. Sie stellt den Kern der strukturierten Karriereförderung des Herder-Instituts dar. Die HIRA hat eine kulturwissenschaftliche Grundausrichtung, die mit den Aufgaben, Ressourcen und dem dichten regionalen, nationalen und internationalen Kooperationsnetz des Herder-Instituts korrespondiert.

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wo

Wann:

Montag 14:00 bis 18:30 Uhr

Dienstag 10:00 bis 14:30 Uhr

   

Programm

Programm des Kolloquiums

MONTAG, 4. MAI 2026
 

14:00–14:15 Begrüßung und Neues aus der HIRA
Peter Haslinger, Antje Johanning
14:15–16:45 WEGE ZUR FORSCHUNGSFÖRDERUNG: ANTRÄGE BEI DFG, DAAD UND ERC
Moderation: Anna Veronika Wendland
  Michal Smetana (Prag): Einwerbung eines fünfjährigen ERC Starting Grants (englisch, online)
  Jaroslav Švelch (Prag): Einwerbung eines ERC Consolidator Grants (englisch, online)
  Claudia Althaus (DFG Bonn): DFG-Programme für Personen in der frühen Karrierephase (Präsenz)
  Julia Schrey (DAAD Bonn): DAAD-Forschungsstipendien für Ostmitteleuropa (online)
  Antje Johanning (Marburg): Förderangebote der Max Weber Stiftung (Präsenz)
16:45–17:00 Pause
17:00–18:30 PROJEKTVORSTELLUNG UND PROBEDISPUTATION
Moderation: Peter Haslinger
  Thomas Rettig (Greifswald): Die Russische Freiwillige Westarmee. Eine Geschichte imperialer Verflechtung in Europa nach dem Zerfall der Imperien (1917–1923)
  PROBEDISPUTATION
Kajetan Stobiecki (Warschau): Industrialisierung, Sprachenfragen und Versicherheitlichungsprozesse in Pilsen 1860–1914

DIENSTAG, 5. Mai 2026

10:00–12:00 PROJEKTVORSTELLUNG DES LOEWE-SCHWERPUNKTS: „GenDem. Verflechtungen von Antifeminismen“
Moderation: Antje Johanning
  Anna Veronika Wendland (Marburg): Einführung
  Ewelina Woźniak-Wrzesińska (Marburg): Antifeminismus und Konsequenzen für Frauen(rechte) zwischen Nationalismus und Sozialismus im östlichen Europa im 20. Jahrhundert
  Alexander Kochekovsky (Marburg): Antifeminismus im russisch-ukrainischen Krieg: Kontroversen über die nationale Mobilisierung von Frauen, Männern und queeren Bürger*innen (englisch)
  Katharina Möbius (Marburg): Transfer und FDM für GenDem
12:00–12:30 Pause
12:30–14:00 PROJEKTVORSTELLUNGEN
Moderation: Larissa Friedrich
  Matthias Melcher (München): „Girls in airplane of WW2?” Die Darstellung von Frauen in der polnischen Geschichtspolitik und ihre Rezeption in digitalen Medien
  Marion Averbeck-Dotter (München): Der Kampf um die Moderne. Antikommunistische Netzwerke der Katholischen Kirche während des frühen Kalten Krieges in Zentraleuropa (1945–1968)
14:00–14:30 VERABSCHIEDUNG UND AUSBLICK AUF DAS HERBSTKOLLOQUIUM 2026 DER HIRA
Antje Johanning / Larissa Friedrich