Leibniz-Forschungsnetzwerk Östliches Europa veröffentlicht Policy Brief zu Wissenschaftsfreiheit
Am 20. Mai 2025 hat das Leibniz-Forschungsnetzwerk Östliches Europa in Brüssel einen Workshop und eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Safeguarding Academic Freedom in Eastern Europe: Challenges and Opportunities in the Face of Geopolitical Tensions“ veranstaltet. Das Ergebnis der Diskussionen an diesem Tag ist der Policy Brief „Academic Freedom in East Central Europe: Worrying Trends and Required Actions“, der über die Homepage des Netzwerks veröffentlicht wurde.
Wissenschaftsfreiheit bleibt ein zentrales Anliegen des Leibniz-Forschungsnetzwerks Östliches Europa. Wir freuen uns, wenn Sie auf den Policy Brief aufmerksam machen. Für inhaltliche Rückfragen stehen Ihnen
- Prof. Dr. Maren Röger (maren.roeger@leibniz-gwzo.de)
- Prof. Dr. Ulf Brunnbauer (brunnbauer@ios-regensburg.de)
zur Verfügung.
Policy Brief „Academic Freedom in East Central Europe: Worrying Trends and Required Actions“
Zum Leibniz-Forschungsnetzwerk
Weltpolitische Ereignisse haben die östlichen Nachbarn und Partner Deutschlands in den vergangenen Jahren in den Fokus des gesellschaftlichen Interesses gerückt. Schlagzeilen machen dabei meist akute Krisen und Konflikte. Doch um das östliche Europa in seiner Dynamik umfassend zu verstehen und die komplexen internationalen Verflechtungen für die Zukunft nachhaltig zu nutzen, ist profundes Wissen nötig.
In einer globalisierten Gesellschaft sind energie-, umwelt-und sicherheitspolitische Themen ebenso wichtig wie Fragen der Migration, Identität und des Umgangs mit kollektiver Erinnerung. Für die Bewältigung dieser Herausforderungen vereint die Leibniz-Gemeinschaft die stärkste Kompetenz zur osteuropabezogenen Forschung in der deutschen außeruniversitären Wissenschaft.
Seit 2015 kooperieren die Leibniz-Institute disziplinübergreifend im Leibniz-Forschungsnetzwerk Östliches Europa, um die Forschung zu dieser Region und den Austausch zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit zu fördern. Daraus ergeben sich Möglichkeiten der Zusammenarbeit in der Politikberatung, im Wissenschaftsdialog, in Forschungskonsortien, im Aufbau wissenschaftlicher Infrastrukturen und in der Karriereförderung.
Regional umfasst das Portfolio des Forschungsnetzwerks die östlichen Mitglieder der Europäischen Union ebenso wie die südosteuropäischen EU-Beitrittskandidaten, die Ukraine, die Republik Moldau, Belarus sowie die Staaten des Kaukasus und Zentralasiens. Zudem finden Forschungen zu Russland statt, wohin aber die Beziehungen seit Beginn der Totalinvasion in die Ukraine eingefroren sind.