Research trip to Ukraine: Science against all odds

Autumn 2017 promises to become a turning point in my starting academic career. At the beginning of October 2017 I move to Kyiv, Ukraine for a rather lengthy amount of time – 6 weeks – to do field research on my chosen topic. My PhD project covers historical politics in the Russian-Ukrainian conflict area, with a current focus on the post-Stalinist era in Ukraine (1953-1973) and its dissident movement commonly referred to as “the 1960ers”.

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When Crisis hits: Historians in Ukraine

The debate focused on the continuing crisis in Ukraine and the role of scholars and experts in such moments. At its center was Paul Vicker’s “Revolution, Lecturing, Life in Western Ukraine,” which reflects life in Ivano-Frankivsk, a mid-sized town where Paul worked as an English-language lecturer between 2012 and 2014.

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Eine Reise durch Polesiens Atomstädte

Als ich Kiew verlasse, regnet es in Strömen. Der Minibus fährt sieben lange Stunden durch zahllose Wälder und Felder, die Polesien seinen Namen geben. Einige Passagiere schlafen, andere schauen schweigend eine russische Fernsehserie auf dem Busbildschirm. Plötzlich hört der Regen auf, aus dem Nebel tauchen blaue Holzkruzifixe auf, die mit bunten Ruschniki geschmückt sind und an Straßenkreuzungen stehen. Gleich danach sehe ich riesige, dampfende AKW-Kühlturme am Horizont, die mir in dieser Bilderbuchlandschaft wie außerirdische Raumschiffe vorkommen.

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Eine Reise in die Zakarpats’ka Oblast’

Schon der Klang auf den Straßen der Stadt und den Fluren des Archivs lässt mich aufhorchen, denn hier spricht man überwiegend ungarisch. Auch die Uhren laufen anders, denn obwohl in der Ukraine nicht die Mitteleuropäische Zeit gilt, denkt und agiert die ungarische Minderheit in Beregszász (so der ungarische Name der Stadt) nicht nach „Kiewer“, sondern nach „Budapester Zeit“. Nach dieser ist folglich auch die Uhr im Lesesaal des Archivs gestellt. Unterschiedliche Zeitzonen beeinträchtigten den Archivbetrieb jedoch keineswegs.

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