Zur „Erhaltung ehrenhafter kaufmännischer Gesinnung“

Unterhalb des Rates dominierten jahrhundertelang die Gilden der Kaufleute und Handwerker die Politik innerhalb der selbstverwalteten livländischen Städte. Zugelassen waren zu den Gilden nur Einwohner der Stadt, die den rechtlichen Status eines Bürgers für sich in Anspruch nehmen konnten.

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Generalerbhuldigung in Riga 1687

Bei einem Herrscherwechsel im 17. Jahrhundert huldigten die Untertanen ihrem neuen König in Form eines eidlichen Treueversprechens. Da Herrschaft aber immer auf Gegenseitigkeit beruht, bekamen die Untertanen im Gegenzug, die Bestätigung ihrer Rechte, Freiheiten und Privilegien.

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Einbürgerungen im 17. Jahrhundert

Bürger einer Stadt war, wer das Bürgerrecht genoss, sich eidlich auf die Satzung der Stadt verpflichtete, ehelicher Geburt war, in der Regel auch über Vermögen und Grundbesitz verfügte, Steuern zahlte, spezielle Dienste leistete und im Gegenzug über politische Partizipationsrechte verfügte.

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Stadtverfassung im Baltikum: Die Große Gilde zu Riga

Beide Gilden, die Große wie die Kleine, repräsentierten seit dem Spätmittelalter die Stadtgemeinde Rigas. Die Große Gilde war neben dem Rat der Stadt und der Kleinen Gilde eine der drei entscheidenden politischen Körperschaften Rigas.

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